Der Weg ist das Ziel

Im vorletzten Blogeintrag habe ich über das neue Buch von Seth Godin geschrieben. Eigentlich ist das kein besonders originelles Buch, thematisiert es doch nur ein weiteres Mal das „Anfangen“ und das „Dranbleiben“.

Eine Komponente gefält mir in dem Buch ganz besonders. Und zwar das Thema „Vertrauen“. Denn jeder Kreativschaffende muss seinem Weg vertrauen. Das hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun. Auf dem Weg kommen immer wieder Zweifel. Ist das überhaupt der richtige Weg, verrenne ich mich nicht, sitze ich auf einem toten Pferd, führt dieser Weg irgendwo hin oder war das alles eine gigantische Zeitverschwendung? Vertrauen in uns selbst haben bedeutet nicht „blindes Vertrauen“.

Wie aber schaffst Du nun, Dich selbst und dem Prozess zu vertrauen? Indem Du weitermachst. Nicht sofort alles hinwirfst. Du gibst Dir eine längere Leine und versuchst nicht gleich alles zu kritisieren. Selbstvertrauen kommt, wenn Du Dir selbser täglich beweist, dass Du da bist, dass Du es versuchst. Dabei ist nicht das Ergebnis wichtig, sondern der Prozess.

Der Weg ist das Ziel. Und wenn Du dann woanders ankommst, dann ist das auch nicht schlimm. Wenigstens hast Du einen Weg zurückgelegt, auf den Du zurückblicken kannst. Was hast Du vorzuweisen, wenn Du noch nicht einmal anfängst?