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Persönliche Notizen aus Digitalien.

Warum ich mein LinkedIn-Netzwerk halbiert habe

Schon im Februar habe ich meine LinkedIn-Kontaktliste um 50 Prozent reduziert. Warum das? Ich will künftig viel stärker auf Qualität als auf Quantität setzen. Denn ich sehe LinkedIn eher als “Relationship Management Tool” als ein “Personal Branding”-Tool. Also: Spar Dir die Zeit für die vielen Maßnahmen, um Deine “Marke” zu festigen, konzentriere Dich lieber auf die wichtigen Kontakte in Deinem Netzwerk. Im Video erkläre ich, warum ich das gemacht habe, wie es lief und was ich mir davon erwarte.

Ich war dabei - meine persönliche Internet-Geschichte

Über die Jahre habe ich meine versucht, meine Artikel ab 1997 (die alten Sachen ab 1992 waren einfach weg) zu sammeln und in haltbarem Text-Markdown umzuwandeln. Bei der Masse an Artikeln war und ist das viel Arbeit. Oftmals hatte ich auch nur noch den Rohtext. Aber ich komme immer ein kleines Stückchen weiter und werde immer wieder mal einen neuen alten Artikel einstellen. Erst kürzlich habe ich meine gesamten Kolumnen für die Internet Pro, die im Jahr 2007 leider eingestellt wurde, gesammelt, digitalisiert und hier veröffentlicht.

Was passiert jetzt gerade?

Wenn ich Eure Timeline auf Instagram, Twitter oder LinkedIn ansehe, dann bekomme ich nur eine ordentlich zusammengestellte Liste und Bilder mit Euren Highlights. Doch wie geht es Euch tatsächlich? Woran arbeitet Ihr, was bewegt Euch? Das ist oftmals zu unwichtig, aber genau das will man doch wissen. Wie geht es dem Reiner in Australien, was macht er so? Seit einigen Monaten habe ich dafür eine eigene Seite, meine JETZT-Seite . Ich aktualisiere die immer wieder und da kann man lesen, was mich gerade im „Big Picture“ bewegt.

SSH in Bitbucket und Github

Könnte sein, dass es nun etwas technisch wird, aber ich wollte das einfach für mich hier behalten. Ich habe hier ein paar Dinge weggelassen, was man als Einsteiger benötigt. Insofern ist das mehr eine „note to myself“. Vielleicht ist es aber auch hilfreich für den einen oder anderen Leser. Seit einigen Jahren schreibe ich alle meine Texte in Markdown, bevor ich sie dann erst ganz am Ende in ein Word-Dokument kippe und mit einer ordentlichen Rechtschreibprüfung an meine Kunden ausliefere.

Endlich USB-Boot mit dem Raspberry Pi ohne SD-Karte

Vor einem halben Jahr ist mein Linux auf meinem Intel NUC-Minicomputer abgestürzt und weil ich wieder in das Thema Podcasting einsteigen und das mit Ultraschall machen wollte, habe ich auf den Rechner Windows 10 installiert. Jetzt hatte ich keinen Linux-Rechner mehr und da fehlte mir was. Also besorgte ich mir einen Raspberry Pi, der sich im Nachhinein als idealer Kauf erwies. Denn wir hatten ja sowieso einen Homeschooling-Computermangel und da meine Kinder in der Schule auf einem Chromebook arbeiteten, hatte ich auf dem Raspberry eine SD-Karte mit Chromium und eine SD-Karte mit Raspberrian Buster laufen.

Markdown-Hacks, die ich sonst immer wieder googlen muss...

Ich liebe es in Markdown zu schreiben. Meistens reicht es ja, die wichtigsten Dinge zu wissen (also: Strukturierung der Inhalte per hashtag #, Verlinkungen mit Websites, das Einbinden von Bildern. Doch es gibt auch immer wieder Sonderfälle und dann beginnt das Googlen (und ratzfatz, sind wieder einige Stunden weg…). In dieser kleinen ständig aktualisierten Liste sammle ich meine Fundstücke, damit ich nicht immer suchen muss. Nun kommt es darauf an, in welchem Markdown Sie unterwegs sind.

Neue Art des Pitchens mit Flip the script

Vielleicht hat es etwas mit dem Alter zu tun. Wenn ich finde es ist eine große Zeitverschwendung, wenn man ein Buch liest – sagen wir ein Sachbuch – und am Ende des Buches weiß man gar nicht mehr so genau, was man davon eigentlich umsetzen möchte. Die meisten Bücher lese ich mittlerweile mit meinem Kindle, weil ich dort eine Hintergrundbeleuchtung habe und dann auch draußen oder später abends lesen kann. Zudem mag ich es die Schrift etwas zu vergrößern.

2 Monate ohne LinkedIn - und das geht auch

Und das geht auch: Seit Ende März habe ich nicht mehr in mein LinkedIn geschaut. Ich wollte die Zeit nutzen, um in aller Stille - soweit das mit Homeschooling ging - an eigenen Projekten zu arbeiten. Aus dem Social Distancing wurde ein Social Media Distancing. Dazu bin ich nicht in ein abgeschiedenes Kloster gezogen, es gibt ja andere Möglichkeiten Kontakt zu halten. Wahrscheinlich habt Ihr gar nicht gemerkt, dass ich nicht da war.

Warauf sollten Experten besonders achten, wenn sie auf LinkedIn Artikel veröffentlichen?

Als Fachexperte lohnt es sich Artikel in LinkedIn zu publizieren. Ich sehe da mindestens drei Vorteile: Du positionierst Dich in inhaltlicher Tiefe und kannstz Dich so von allen anderen absetzen. Die Artikel halten 6 bis 12 Monate (ein Posting nur ein paar Tage). Artikel sind immer sichtbar in Deinem Profile (als Galerie). Das sehen dann Peers, aber auch Recruiter. Okay, es ist mehr Arbeit. Damit Du nicht so viel Zeit und Geld vergeudest, habe ich dieses Buch geschrieben.