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Persönliche Notizen aus Digitalien.

Bringst Du Deine PS auf die Straße?

Vor einigen Jahren habe ich darüber geschrieben, dass es nichts bringt, wenn Du Dich immer nur auf den Ernstfall vorbereitest, aber dieser nie auftritt. Oder, es passiert das erwartet-unerwartete unbekannt Ungeheuerliche und Du bringst trotzdem nichts auf die Reihe. Am Ende warst Du doch nur Trainingsweltmeister. Mehr nicht. Wertlos, Zeitverschwendung. „Du musst halt Deine PS auf die Straße bekommen“. Diesen Spruch habe ich vor vielen Jahren zum ersten Mal von einem älteren Herren im Vorstand eines großen Finanzunternehmens gehört.

Strategisches Deinvestieren

Du hast in den letzten Jahren viel investiert: In Deine Technik, in Deine Fähigkeiten. Jetzt, zu Anfang des neuen Jahres und dieser ungewissen Zeit, in der wir uns befinden, lohnt sich die Besinnung auf das Wesentliche. Klar, wir wollen alle wachsen und unser volles Potenzial erreichen. Doch manchmal müssen wir auch loslassen, um mehr zu erreichen. Den ganzen schweren Ballast abwerfen und nicht mehr nur unterdrücken und weiterschieben. Wie wäre es also, wenn Du statt einem „Strategischen Investment“ (Wenn ich in x investiere, dann bekomme ich in y Monaten das Ergebnis z), einfach mal strategisch deinvestierst (Was bringt mich nicht mehr weiter?

Der Weg ist das Ziel

Im vorletzten Blogeintrag habe ich über das neue Buch von Seth Godin geschrieben. Eigentlich ist das kein besonders originelles Buch, thematisiert es doch nur ein weiteres Mal das „Anfangen“ und das „Dranbleiben“. Eine Komponente gefält mir in dem Buch ganz besonders. Und zwar das Thema „Vertrauen“. Denn jeder Kreativschaffende muss seinem Weg vertrauen. Das hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun. Auf dem Weg kommen immer wieder Zweifel. Ist das überhaupt der richtige Weg, verrenne ich mich nicht, sitze ich auf einem toten Pferd, führt dieser Weg irgendwo hin oder war das alles eine gigantische Zeitverschwendung?

Nie mehr im Wie verstecken

Ich habe auf der englischen Seite dieses Blogs bereits darüber geschrieben, warum wir uns nicht zu sehr mit dem „Wie“ verzettlen und auch nicht die ganze Zeit über das „Warum“ zaudern sollten. Stattdessen sollten wir uns wieder mehr mit dem „Was“ beschäftigen. Wenn das klar ist, kommt das „Wie“ ganz automatisch. Zu Beginn des Jahres möchte ich noch eine weitere Fragestellung anbieten, die Dir viel Zeit und Energie spart, um die wirklich wichtigen Dinge hinzubekommen: Wozu.

The Practice von Seth Godin - eine kurze Buchrezension

Es gibt Bücher, die hat man irgendwie schon mal gelesen. Das Thema ist bekannt und auch die Aussage. Und trotzdem lesen wir sie noch einmal. Oder: Wir kaufen uns ein Buch, dessen Hauptaussage wir schon längst verstanden haben sollten. Ein Beispiel sind Meditationsbücher: Die Hauptaussage ist „lies keine Bücher, sondern setz Dich hin und meditiere. Täglich und für den Rest Deines Lebens.“ Und, machst Du es? Nein, aber ein weiteres Buch zum Thema könnte vielleicht helfen, es doch durchzuziehen.

Image-Backup auf dem Raspberry Pi

Was passiert, wenn Dein Computer - aus welchem Grund auch immer - abstürzt, oder Deine Festplatte plötzlich platt ist? Hast Du ein Backup? Fein. Aber hast Du auch schon mal den Ernstfall geprobt? Kannst Du Dein Backup denn wiederherstellen? Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten über Klons auf dem Raspberry Pi geschrieben. Das geht gut und schnell. Doch nicht immer hat man den USB-Stick zur Hand, auf den man das Backup - oder den „Klon“ geschrieben hat.

Magischer Feinstaun

Ooooh, aaaah, boooaaaahhhh: Das sind Geräusche, die kommen tief aus dem Bauch. Es sind ausgesprochene Gefühle der Verwunderung, des Staunens. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit verbindet man Staunen mit Kindern. Staunend kommen sie ins Wohnzimmer und freuen sich über die Bescherung. Wie konnte es das Christkind schaffen, das alles unter den Weihnachtsbaum zu legen? Dabei wird das Staunen auch gerne unterschätzt. Kinder staunen. Und zynische Erwachsene sagen, dass die Kids halt staunen, weil sie es einfach noch nicht besser wissen.

Wenn ich diese Tastatur kaufe, dann werde ich zum Bestsellerautoren...

Vielleicht kennst Du das auch: Du willst etwas erreichen und benötigst etwas ganz dringend, um zu Deinem Ziel zu kommen. Du brauchst eine richtig gute Kamera, um Deinen Youtube-Kanal zu starten. Du brauchst eine gute Videoschneidesoftware. Dann brauchst Du irgendwelche Plugins, ein Mikrofon und noch mehr. Und dann brauchst Du viel Zeit, um das alles zu recherchieren, denn Du willst nur das Beste kaufen. Wenn Du dann viel Geld ausgegeben hast, dann musst Du natürlich erst einmal eine Menge lernen.

Die virtuelle Zusammenarbeit verändert sich

In der vergangenen Woche hatte ich drei Erlebnisse mit potentiellen Kunden, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Es waren also virtuelle neue Kontakte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier schon ein Muster erkenne, aber es ist schon interessant, was hier gerade passiert… Ich muss dazu sagen, dass mein Hauptgeschäft immer schon aus Empfehlungen bestand. Scheinbar suchen gerade viele Menschen nach bestimmten Keywords, zum Beispiel die Kombination „B2B“, „Social Media“ und „Coaching“.

Rode Wireless Go als Gamechanger

Ich habe mir vor ein paar Monaten ein Rode Wireless Go Funkmikrofon gekauft und wahrscheinlich bin ich einer der wenigen, der das Mikrofon anders benutzt als alle anderen. Natürlich habe ich das Mikrofon auch, um es an meine Kamera zu stecken und ohne Kabelsalat mal schnell etwas in guter Audioqualität aufzunehmen. Aber für mich gibt es dafür noch andere Einsatzmöglichkeit, die ich noch viel spannender finde. Und zwar benutze ich das Mikrofon für meine Diktatgänge .