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	<title>greenswitch &#187; strom</title>
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	<description>Gemeinsam die Energiewende schaffen</description>
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		<title>Warum muss Energiesparen immer so teuer sein?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe schon öfter darüber geschrieben, dass wir wahrscheinlich viel weniger Strom verbrauchen würden, wenn der Strom eine eklige Farbe hätte, stinken oder einfach viel Krach machen würde. Stattdessen fließt er einfach spurlos aus der Steckdose und beklagt sich nicht, wenn er länger unterwegs ist, weil mal wieder jemand das Licht angelassen hat. Strom und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon öfter darüber geschrieben, dass wir wahrscheinlich viel weniger Strom verbrauchen würden, wenn der Strom eine eklige Farbe hätte, stinken oder einfach viel Krach machen würde. Stattdessen fließt er einfach spurlos aus der Steckdose und beklagt sich nicht, wenn er länger unterwegs ist, weil mal wieder jemand das Licht angelassen hat.</p>
<p>Strom und den Stromverbrauch sichtbar machen. Das würde viel aus machen und deswegen war ich auch so begeistert, dass Google, das ja jetzt in den Strommarkt einsteigt, ein interessantes Tool anbietet, den <a href="http://www.google.com/powermeter">Google Powermeter</a>. Zuerst dachte ich, dass das eine prima Idee wäre, einfach an meinem Rechner zu sitzen und genau zu sehen, wo wir gerade welchen Strom verbrauchen. Ich stellte mir vor, dass ich mit meinen Kindern davor sitzen und wir dann zu den Stromquellen hinrennen würden, um sie abzustellen, sozusagen einen High-score im Energiesparen aufstellen könnten. Meine Begeisterung nahm zu als ich sah, dass Google den Powermeter international und sogar in Deutschland in Kooperation mit Yello anbietet.</p>
<p>Da ich sowieso auf der Suche nach einem Stromanbieter war, war Yello sofort die erste Adresse, denn ich zahle für eine solche Transparenz gerne etwas mehr. Aber gleich so viel mehr:</p>
<ul>
<li>Um das Angebot zu nutzen, brauche ich einen <a href="https://www.yellostrom.de/privatkunden/sparzaehler" target="_blank">Yello-Sparzähler</a>. Das Ding kostet 79 Euro. Okay, so viel wäre mir der Spaß vielleicht sogar wert.</li>
<li>Zusätzlich kostet mich der Service 4,99 Euro monatlich, also statt der Grundgebühr von 8,47 Euro 13,46. Das ist im Jahr knapp 60 Euro mehr. Im ersten Jahr kostet mich das schon 139 Euros.</li>
<li>Aber: Ich bekomme satte 200 KWh geschenkt. Also 9 Euro. Danke, sehr großzügig.</li>
<li>Jetzt kommt aber der Clou: Wenn man den Sparzähler hat, dann kostet der Strom von <span>22 - 6 Uhr</span> nur noch 19,86 Cent pro KWh statt 21,96  Cent/kWh. Sagen wir mal, wir verstromen nachts im Monat 500 KWh, dann ist das eine Ersparnis von guten 10 Euro. Habe ich richtig gerechnet? Das heißt doch, dass ich bei selbem Stromverbrauch etwa 50 Euro im Jahr mehr bezahle, oder?</li>
</ul>
<p>Für die Transparenz muss man also ganz schön zahlen. Schade, dass sich Yello den Fortschritt gut bezahlen lässt. Für mich der Killer gegen den Sparzähler &#8211; zumindest zunächst &#8211; ist nicht der Anschaffungspreis, sondern der monatliche Grundbetrag nur für den Zähler. Vielleicht macht Yello mal Sonderaktionen, mal sehen. Vielleicht warte ich auch einfach auf den <a title="WLAN Stecker" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,670937,00.html" target="_blank">WLAN-Stecker</a>, der den Verbrauch jedes elektrischen Geräts ins Netz überträgt.</p>
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