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	<title>Reiner Gärtner &#187; googlewave</title>
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		<title>Googlewave &#8211; Google docs &#8211; MS Word: hakelige Sache</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer idealen Welt würde ich ab sofort nur noch mit und in Googlewave arbeiten. Ich würde statt einer E-Mail mit langer Erklärung und einem Anhang einfach meinen Mitarbeiter in die Wave einladen und wir würden gemeinsam am Text arbeiten &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/27/googlewave-google-docs-ms-word/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer idealen Welt würde ich ab sofort nur noch mit und in Googlewave arbeiten. Ich würde statt einer E-Mail mit langer Erklärung und einem Anhang einfach meinen Mitarbeiter in die Wave einladen und wir würden gemeinsam am Text arbeiten und vielleicht nebenher kurz telefonieren, um uns abzustimmen.</p>
<p>Leider leben wir noch nicht in dieser Idealwelt, denn obwohl Googlewave nun für alle zugänglich ist, muss man sich zunächst einen einen Google-Account einrichten, um zu waven. Das ist schon die erste Hürde. Dann stellt sich die Frage, wie man die Texte wieder aus der Wave herausbekommt. Darüber habe ich ja schon einige Beiträge vorher geschrieben. Wir leben nun mal in einer MS Word-Welt und so muss die Datei letztendlich auch formatiert werden.</p>
<p>Mein Best Practice sieht momentan so aus:</p>
<ol>
<li>Ich schreibe meine Texte mit Googlewave und lade Teilnehmer zum Feedbackgeben ein. Innerhalb der wave prüfe ich auf Rechtschreibung mit der Rechtschreibprüfung in Chrome. Die bügelt schon was weg.</li>
<li>Schon zu Beginn lade ich den Ferry-Robot ein. Ferry synchronisiert meine Googlewaves automatisch mit Googledocs. Sicher ist sicher.</li>
<li>Bin ich mit den Inhalten in der Wave zufrieden, wechsle ich zu Googledocs. Hier schaue ich mir die Formatierung noch einmal an, denn Googlewave schlabbert da noch ein wenig, prüße es nochmals auf Lesefreundlichkeit und Rechtschreibung und exportiere es als .doc.</li>
<li>Leider ist der .doc-Export von Googledocs nicht besonders gut, deswegen muss ich zur Sicherheit doch noch MS Word öffnen. Wenn ich Headings vergebe, das mache ich ganz gerne für die Gliederung, dann kommen die in Word in kursiver Schrift raus. Außerdem wir in Times New Roman exportiert, ich benötige die Schrift aber in Arial. Das ändere ich in Word und dann geht es zum Kunden.</li>
</ol>
<p>Bei manchen Kunden klappt dieser Flow leider überhaupt nicht, weil ich meine Inhalte in besondere Word-Templates schreiben muss. Bis ich alles aus dem unformatierten Word-Dokument aus Googledocs umformatiert hätte, würde einfach zu viel Zeit vergehen. Dann bleibt nur die Kombi Writeroom/Word oder Devonthink/Word. So richtig zufriedenstellend ist das alles nicht. Aber ich bleibe dran und berichte über die nächsten Erfolge.<span id="more-390"></span></p>
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		<title>Die Welle lebt</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 06:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[googlewave]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern, dem Start von Google IO,  habe ich wieder mehr Hoffnung, dass Googlewave doch noch den Schwung bekommt, den der Ansatz verdient: Googlewave kann nun jeder mit einem Googlemail-Account benutzen. Damit bekommt Googlewave sofort eine kritische Masse. Ob die &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/20/die-welle-lebt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern, dem Start von <a href="http://code.google.com/events/io/2010/" target="_blank">Google IO</a>,  habe ich wieder mehr Hoffnung, dass Googlewave doch noch den Schwung bekommt, den der Ansatz verdient:<span id="more-293"></span></p>
<ul>
<li><strong>Googlewave kann nun jeder mit einem Googlemail-Account benutzen.</strong> Damit bekommt Googlewave sofort eine kritische Masse. Ob die Neueinsteiger das System sofort verstehen ist fraglich, doch hat Google vorgesorgt und bietet schon leere Templates für Musterwellen an. Zudem bekommen Waver seit gestern auch Tipps, wie sie ein Dokument, Projekt oder eine Brainstorimg-Session mit Googlewave starten können.</li>
<li><strong>Auch Nicht-Googlewave-Benutzer können mitmachen. </strong>Dazu gibt es die Extension <a href="http://wave.to/archives/492" target="_blank">Mr. Ray</a>. Siehe meinen Eintrag dazu hier.</li>
<li><strong>Googlewaves lassen sich nun ganz e<a href="http://reinergaertner.de/blog/2010/05/07/googlewaves-fur-alle-einblenden/" target="_blank">infach in Websites einbinden</a>. </strong>Ein gutes Beispiel ist die Googlewave zu Google IO bei <a href="http://smarterware.org/6021/live-from-google-io-waving-wednesdays-keynote?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Smarterware+%28Smarterware%29" target="_blank">Smarterware</a>. Damit kann man Googlewaves für die Öffentlichkeit freigeben.</li>
<li><strong>Extensions werden besser und nützlicher. </strong>Gestern wurde in der Extension Gallery von Googlewave mit <a href="http://unawave.com/blog/" target="_blank">unawave</a> ein prima Task-Sharing-Tool (Projektmanagement ist vielleicht übertrieben, das System ist noch Beta) vorgestellt. Das hat Potenzial und zeigt, wohin die Reise geht. Extensions von Dritten werden professioneller, greifen mit anderen Systemen ineinander, das entsteht was.</li>
</ul>
<p>Was mir jetzt noch fehlt &#8211; abgesehen von Performance und Stabilität:</p>
<ul>
<li><strong>Spell-Check</strong>: Gerade dann, wenn man alles schnell in eine Welle eingibt entstehen Fehler. Eine Rechtschreibprüfung wäre das sinnvoll. Das könnte ich ja auch mit der Firefox oder Chrome Extension machen, aber trotzdem, ich hätte gerne eine Rechtschreibprüfung. Das müsste Google ja schnell integrieren können.</li>
<li><strong>Besserer Import und vorallem Export:</strong> Irgendwann muss ich die Wave leider doch verlassen und es in ein .doc oder<br /> .docx umwandeln. Wenn das Googlewave schafft, dann wäre das viel wert. Und natürlich müsste Googlewave auch ein .docx fehlerfrei und akurat importieren. Ich will nicht Stunden damit verbringen, alles wieder neu zu formatieren.</li>
<li><strong>Die Druckfunktion ist auch rudimentär.</strong> Wenn ich beispielsweise die uniwave-Projektliste ausdrucken und zu einem Kunden nehmen will, dann muss das auch gut aussehen. Ansonsten mache ich es doch wieder in einem anderen Programm.</li>
</ul>
<p>Also los: Wer vor einigen Monaten mal in Googlewave reingeschaut hat, sollte sich Googlewave noch mal anschauen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Welle nun endlich aufbaut.<!--more--></p>
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		<title>Googlewave: 3 Gadgets, mit denen die Arbeit leichter geht</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 18:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ferry]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder starte ich einen Versuch, um konkreter mit Googlewave zu arbeiten, denn mir gefällt der Ansatz, dirket am Text zu arbeiten, statt ständig E-Mails mit überarbeiteten Dokumenten hin und her zu schicken. Bisher fehlte es mir an den Spielpartnern &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/04/14/googlewave%c2%a03-gadgets-mit-denen-die-arbeit-leichter-geht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder starte ich einen Versuch, um konkreter mit Googlewave zu arbeiten, denn mir gefällt der Ansatz, dirket am Text zu arbeiten, statt ständig E-Mails mit überarbeiteten Dokumenten hin und her zu schicken. Bisher fehlte es mir an den Spielpartnern &#8211; oder Surfpartnern -, um Googlewave so richtig im täglichen Einsatz zu testen. Aber nun habe ich gleich mehrere &#8220;Opfer&#8221; gefunden.<span id="more-247"></span></p>
<p>Spannend ist da ein Blick in die &#8220;Extensions&#8221; von Googlewave: Da hat sich einiges bewegt, es gibt nun viele spannende Extensions, die bei Googlewave auch „gadgets&#8221; genannt werden. Ich habe einige gadgets ausprobiert und drei gadgets gefunden, die funktionieren und die ich für wirklich wegweisend halte:</p>
<ul>
<li><strong>Googlewave mit Google Docs synchronisieren:</strong> Was in einer wave steckt, muss meistens doch wieder in ein Microsoft Word-Dokument, so ist das halt. Mit <a title="Ferry" href="http://ferrybot.appspot.com/" target="_blank">Ferry</a> lässt sich die wave mit einem Google Doc-Dokument synchronisieren. Das finde ich sehr praktisch.</li>
<li><strong>Nicht-Google-Benutzer mitmachen lassen: </strong>Warum ist Googlewave bisher noch nicht so richtig erfolgreich? Weil es nicht gleich intuitiv bedienbar ist, sondern weil nur Googlewave-Benutzer mitmachen können. Dazu muss man erst eingeladen werden, man muss sich registrieren und sich einarbeiten. Für viele ist die Hürde zu hoch. Was ist aber nun, wenn sich ein paar Googlewaver gefunden haben und müssen dann Inhalte mit Dave abstimmen, der aber kein Googlewave-Konto hat und auch nicht in der Lage ist, sich dafür anzumelden, geschweige es zu bedienen? Da hilft <a href="http://mr-ray.appspot.com/" target="_blank">Mr. Ray</a>. Einfach installieren, Mr. Ray in die Kontaktliste und in die Wave aufnehmen. Nun erscheint ein blauer Kasten, in den ich Daves E-Mail-Adresse eingeben kann. Er bekommt dann per E-Mail einen Link zu der Wave und kann alles lesen, ohne sich anzumelden. Er darf sogar kommentieren. Die Kommentare werden dann automatisch mit der Wave synchronisiert. Sehr gut. Jetzt müsste nur noch die Formatierung der Wave besser übertragen werden. Die Beta-Version ist schon vielversprechend.</li>
<li><strong>Microsoft Word Dokumente importieren, waves zu Word exportieren</strong>: Das gadget <a href="http://office-wave.appspot.com/profile/profile.html" target="_blank">docXwave</a> ist noch arg beta, aber wegweisend. Damit kann man .docx in Waves importieren und Inhalte von Waves in ein docx-Dokument exportieren. Funktioniert momentan noch etwas umständlich, klappt aber schon.</li>
</ul>
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		<title>Warum lokale soziale Netzwerke kaum Chancen haben</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 09:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Monaten viel über soziale Netzwerke geschrieben und mir dabei Gedanken gemacht, ob die wirklich Nutzen bringen, unser Leben bereichern oder doch nur Zeitbremsen sind und uns davon abhalten, unsere lokalen Offline-Netzwerke zu pflegen. Viele sagen, &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/07/warum-lokale-soziale-netzwerke-kaum-chancen-haben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Monaten viel über soziale Netzwerke geschrieben und mir dabei Gedanken gemacht, ob die wirklich Nutzen bringen, unser Leben bereichern oder doch nur Zeitbremsen sind und uns davon abhalten, unsere lokalen Offline-Netzwerke zu pflegen. Viele sagen, dass es eine Mischung daraus sein sollte, dass wir die sozialen Netzwerke dafür nutzen, um unsere lokalen, engen Freundschaften zu koordinieren und um unsere geografisch weiter entfernten Freundschaften gut zu managen.</p>
<p>Koordinieren und managen sind natürlich recht kalte Worte, die aber die sozialen Netzwerke ganz gut beschreiben, denn wir bekommen einen Einblick in das Leben eines anderen Menschen, der auf meiner Freundesliste ist, doch irgendwie bekommen wir nur die Unverbindlichkeiten mit. Meistens reicht ein Telefonanruf oder eine persönliche E-Mail um herauszufinden, dass das Leben auf Facebook nichts mit dem tatsächlichen Leben zu tun hat.</p>
<p>Für mich steht fest, dass lokale Freundschaften natürlich unschlagbar sind. Ich könnte meine Freunde um 10 Uhr abends anrufen und noch ein Bierchen trinken gehen, wenn ich etwas wichtiges zu besprechen hätte, ich würde meine Freunde ohne Murren sonntags um 6 Uhr von Flughafen abholen. Wer von meinen Facebook-Freunden würde das machen? Geschweige davon, dass die ja alle irgendwo anders sind.<br />
<span id="more-227"></span></p>
<p>Das Facebooken ist ein netter Zeitvertreib, aber mehr nicht. Und ich merke, dass nur noch ein harter Kern meiner Facebook-Freunde so regelmäßig wie früher über ihr Leben berichten.</p>
<p>Vor einem Dreivierteljahr habe ich da noch anders gedacht und selber testweise mit Hierinwangen.de ein soziales Netz für meine Stadt gebaut. Leider basierte es auf einer  stark Beta-Version von Buddypress und so hatte ich die ganze Zeit technische Probleme, die letztendlich das gesamte Projekt zum Stillstand gebracht haben. Aber ich habe meine Lehren daraus gezogen:</p>
<ol>
<li>Lokale soziale Netzwerke sollte man besser im Sportverein, in Cafes, Kneipen und auf jeden Fall offline pflegen: Die technische Hürde ist anscheinend noch zu hoch, um sich regelmäßig online auszutauschen. Da hilft eine einfache E-Mail-Sammeladresse, um schnell einen Termin festzuzurren. Meistens reicht ein Telefonanruf.</li>
<li>Nur in großen Städten sind die Leute ständig online: In kleineren Städten ist das einfach noch nicht so. Auch hier ist das Telefon die Killeranwendung. Da braucht niemand ein Netzwerk, weil man ja seine Freunde sowieso trifft, auf dem Markt, im Einkaufsladen oder vor dem Bäcker.</li>
<li>Jeder will mitreden, aber nicht online. Das Modell des Bürgerjournalismus sehe ich momentan nicht mehr so enthusiastisch wie noch vor einem Jahr. Denn dazu braucht man Leute, die auch mitmachen wollen. Gerade in kleineren Orten, wo jeder jeden kennt und man einen Ruf zu ruinieren hat, trauen sich die wenigsten, etwas zu Papier oder online zu stellen. Das könnte ja falsch verstanden werden oder man muss sich schämen, wenn noch ein paar Rechtschreibfehler durchgerutscht sind. Die Hemmschwelle zum Mitmachen ist hoch. Am Ende machen entweder die mit, denen sowieso schon alles egal ist oder die Menschen, die ganz besonderes Interesse haben, um das Podium zum hemmungslosen Werben nutzen.</li>
<li>Lokale soziale Online-Netze kann man nur erfolgreich starten, wenn sich mehrere Gleichgesinnte zusammentun. Dazu braucht man mindestens zwei Anschieber, die Inhalte ranschaffen. Wenn man sich nur auf das Mitmachen der Besucher verlässt, kommt schnell in Qualitätsprobleme. Aber genau hier liegt die Kunst: Wie schafft man es, die Besucher so zu animieren, dass sie tatsächlich mitmachen? Es muss also so einfach wie möglich sein. Denn ansonsten ist es sehr mühselig, konstant Inhalte zu schreiben, ohne dafür eine lange Zeit Geld zu bekommen. Ideales Hobby für Idealisten.</li>
</ol>
<p>Während ich nicht glaube, dass neue soziale Netzwerke eine große Chance gegen Facebook haben &#8211; denn es reicht ja schon, Facebook jeden Tag zu überwachen &#8211; denke ich schon, dass sich Netzwerke ganz gut für die Zusammenarbeit im Business eignen könnten. Ich knüpfe da an meinen gestrigen Eintrag an. Dazu hätte ich gern ein googlewave, das ich auf meinen Server packen könnte. Das gibt es ja schon, ist nur technisch sehr kompliziert. Oder ich könnte Buzz nutzen, um ganz gezielte Infos an ausgewählte Gruppen zu verteilen. Wenn das meine Nicht-Google-Freunde auch mitbekommen würden. Ich habe auch schon mal überlegt, eine Art Teamtwitter anzubieten, aber da müssen die Teilnehmer auch mitmachen.</p>
<p>Besser wäre es aber, wenn ich meine Dateien und Informationen immer in einem Dokument up-to-date halten würde. Dann müsste man nicht so viele E-Mails hinundherschicken. Wenn es dann Fragen geben würde, dann könnte der Fragesteller einfach einen Kommentar anbringen und ich könnte es beantworten. Und zwar direkt im Dokument. Wenn das dann erledigt ist, lösche ich einfach den Kommentar, räume auf, so dass ich immer eine aktuelle Version habe. Das habe ich auch mal mit subversion probiert, aber das erfordert auf der Seite des Kunden wieder zu viel Disziplin, Dateien aus- und wieder einzuchecken.<!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weniger E-Mails schreiben, mehr am Text arbeiten</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/04/weniger-e-mails-schreiben-mehr-am-text-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je mehr ich mich in Buzz hereinarbeite, desto mehr gefällt mir der Ansatz von Googlewave. Zwar versuche ich meine High-Tech-Freunde verzweifelt zum Mitmachen zu animieren, aber anscheinend will keiner mit mir googlewaven. Bisher konnte sich keiner dafür erwärmen, was mich &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/04/weniger-e-mails-schreiben-mehr-am-text-arbeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr ich mich in Buzz hereinarbeite, desto mehr gefällt mir der Ansatz von <a href="https://wave.google.com/wave/" target="_blank">Googlewave.</a> Zwar versuche ich meine High-Tech-Freunde verzweifelt zum Mitmachen zu animieren, aber anscheinend will keiner mit mir googlewaven. Bisher konnte sich keiner dafür erwärmen, was mich natürlich vor mehrere Fragen stellt: Entweder meine Freunde kapieren es nicht oder ich bin mit googlewave auf dem Holzweg. Aber ich will unbedingt dranbleiben an googlewave, weil ich mir sicher bin, dass man so schneller zu guten Texten kommt. Denn dieses Hinundhergeschiebe von E-Mails mit verschiedenen Anhängen und Textmarkierungen führt einfach zu Verwirrungen.</p>
<p>Wahrscheinlich würde es reichen, wenn man gemeinsam an einem Google doc arbeiten würde. Das hätte den Vorteil, dass gleich jeder mitmachen kann und eben kein googlewave-Konto braucht. Eine Registrierungs- und Anmeldehürde weniger. Ich benutze Google docs derzeit nur für die Excel-Variante, aber wenn Google doc auch einen Überarbeitungsmodus hat &#8211; so wie in Microsoft Word bekannt &#8211; dann könnte man das glatt mal probieren. Dann könnte ich mit meinen Kunden ganz konkret am Text arbeiten. Das ginge auch mit <a href="http://writer.zoho.com/home?serviceurl=%2Findex.do" target="_blank">Zoho</a> und auch mit <a href="http://www.adobe.com/acom/buzzword/" target="_blank">Buzzword</a> von Adobe. Gibt es das eigentlich noch?<br /> <span id="more-214"></span></p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage, wozu ich googlewave sonst noch einsetzen könnte. Es ist gut für des gemeinsame Brainstorming, wenn alle Teammitglieder nicht nur die Gedanken in eine wave packen, sondern im nächsten Schritt auch strukturiert arbeiten können. Dann ist die wave unschlagbar und man könnte sich sehr viele Briefing-E-Mails sparen, bzw. Kommentare in der wave unterbringen. Was googlewave auch nach vorne bringen könnte wäre eine weitere Öffnung. Wenn ich eine wave so wie bei Google docs für nicht-Googler mit einer geheimen URL freischalten könnte, dann würde ich viele Wellen anstoßen. So starte ich immer mal wieder eine Welle, um Notizen zu sammeln. Das mache ich aber immer noch lieber direkt auf meinem Computer, entweder per Notizbuchfunktion in Devonthink oder in Form einer Aufgabe in Things. Ich überlege immer mal wieder Evernote mehr zu nutzen, aber da bei mir alles in Devonthink läuft, will ich nicht so viele künstliche Systeme einsetzen.</p>
<p>In den nächsten Wochen werde ich also mal probieren, für die Kommunikation mit meinen Kunden Google docs einzusetzen. Klar, ich prüfe ab, ob die das überhaupt wollen. Und wenn Google docs keinen transparenten Überarbeitungsmodus hat, dann kann man das sofort vergessen. Aber ich habe mir für die nächsten Monate auch vorgenommen, das Thema „Ökologie und Effizienz am Arbeitsplatz&#8221; anzugehen. Was kann ich in meinem Flow und im Umgang mit meinen Kunden verbessern, um Ressourcen und Zeit zu sparen, damit aber mindestens die selbe hohe Qualität zu bieten? Bedeutet das mehr telefonieren, weniger fahren? Wann muss man sich wirklich zusammensetzen, wann reicht ein Telefonat?</p>
<p>Und: Wie kann man so effizient zusammenarbeiten, dass der Kunde immer im Bilde ist und an jeder Stelle mitmachen kann, wenn er will? Da denke ich auch über ein Teamtwitter oder einen geschützten gemeinsamen Bereich auf meinem Server nach, auf dem man alles zum Projekt und die aktuellen Dateien findet. Das könnte eine Sammlung sein, es könnte aber auch eine googlewave sein. Obwohl, wenn selbst meine Techie-Freunde das noch nicht verstanden haben, wie soll ich es meinen Kunden erklären. Googlewave ist anscheinend noch zu frisch.</p>
<p>Viele E-Mails, die ich so tagtäglich schicke sind Status-E-Mails. Darin steht meistens das Gleiche: Ich bin fertig damit, hier habe ich noch eine Frage, das muss noch von jemand anderem gemacht werden. Dabei geht es immer um Aufgaben. Das müsste man doch auch zentral ablegen und aktualisieren können. Vielleicht mit dem Web-modul von Merlin? Oder in einem Google doc? Der Vorteil von E-Mail ist halt noch immer der „Push&#8221;. Da wäre beispielsweise Google Buzz ganz gut. Da kann ich ja Gruppen anlegen und private Einträge machen. Das setzt voraus, dass meine Kunden Buzz haben. Und auch da sehe ich schwarz, denn erstaunlich viele meiner Kollegen haben twitter immer noch nicht verstanden. Oder sind meine Freunde einfach zu alt? Oder bin ich etwa zu alt?</p>
<p>Wenn Sie also zufällig über diesen Eintrag stolpern. Welche Erfahrungen haben Sie denn gemacht, wie kann man die Kommunikation per E-Mail mit Hunderten von cc:s verschlanken, dass alles an einem Platz ist? Ich werde mir natürlich weiter Gedanken machen und weiter ausprobieren. Hin und wieder schreibe ich dann über die Zwischenergebnisse hier in diesem Blog.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt kommt das Bibabuzzegoogle</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/02/12/jetzt-kommt-das-bibabuzzegoogle/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[google buzz]]></category>
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		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift liest sich so: Bi-ba-buzze-Google &#8230; Mit Buzz ist Google kein Durchbruch für das soziale Netzwerken gelungen. Aber: Das Unternehmen will nun nachlegen und Buzz anwendungsfreundlicher machen. Bis dahin bleiben Facebook und Twitter erste Wahl. Ich bin ja immer &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/02/12/jetzt-kommt-das-bibabuzzegoogle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Überschrift liest sich so: Bi-ba-buzze-Google &#8230; Mit Buzz ist Google kein Durchbruch für das soziale Netzwerken gelungen. Aber: Das Unternehmen will nun <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677767,00.html" target="_blank">nachlegen</a> und Buzz anwendungsfreundlicher machen. Bis dahin bleiben Facebook und Twitter erste Wahl.</em></p>
<p><span><span>Ich bin ja immer für neue Anwendungen, Ansätze und Ideen zu haben. Und so versuche ich mir seit ein paar Monaten immer wieder einzureden, dass Googlewave eine klasse Idee wäre, wenn ich doch jemand finden würde, der das auch so sieht und mit mir die Welle reitet. So alleine Googlewaves zu starten ist ja auch langweilig.</span></span></p>
<p>Das hat Google mit Google Buzz ganz anders eingefädelt als sonst: Früher gehörte man als „early adopter&#8221; zum exklusiven Kreis, durfte Freunde einladen. Manche Dienste wie Orkut &#8211; benutzt das jemand? &#8211; haben es nicht richtig geschafft, aber auch Googlemail war zu Beginn nur auf Einladung.</p>
<p>Bei Google Buzz hat Google sofort alle Schleusen aufgemacht, wer ein Gmail-Konto hat, darf mitmachen. Ich habe mir gestern testweise ein neues Gmail-Konto eröffnet und da wurde mir auch sofort Buzz angeboten.<span id="more-199"></span></p>
<p>Nach zwei Tagen „buzzen&#8221; bin ich mir noch nicht sicher, ob Google Buzz tatsächlich der Superkiller für Twitter, Facebook und co. wird. Aber nicht nur das: Je länger ich über Buzz und die anderen sozialen Netzwerke nachdenke, umso weniger Lust habe ich, überhaupt mitmachen. Ja, ich bin mal wieder an dem Punkt. Das war ich schon öfter, ich habe mich schon etwa 5 Mal bei Facebook abgemeldet &#8211; und eben wieder angemeldet.</p>
<p>Jetzt aber meine ersten Eindrücke zu Buzz:</p>
<ul>
<li><span><span>Sind bald wieder Quartalszahlen oder eine Jahreshauptversammlung bei Google? Buzz scheint mir ganz schön hingeworfen zu sein. Auf die Schnelle noch ein soziales Netzwerk bauen. Google hängt da hinterher und hofft auf den alten Microsoft-Effekt: Spät einsteigen, zuerst eins auf die Nase bekommen und dann gehörig aufräumen, das Feld aufrollen. Ob das mit Buzz gelingt? Es ist halt eine eierlegende Wollmilchsau. Eigentlich genau das, was das freundliche Google um die Jahrtausendwende nie sein wollte. Wir konzentrieren uns nur auf unseren Suchmaschine und sonst nichts, hieß es damals. Und jetzt ist Google ein Bauchladen. Ich kann auf mit Buzz die Twitterstreams sehen, Facebook connect sehe ich noch nicht. Dafür lässt sich nicht nur Picasa, sondern auch flickr einbinden. Na gut. </span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span><span>Die Google Profile sind ja wahre Goldgruben für Datensammler. Schön, dass man wählen kann, was privat und was öffentlich gestellt werden darf, aber ich kann mich noch nicht damit anfreunden. Wenn man nun alle Anwendungen in Buzz zusammennimmt, dann kann man aber ganz schön viel herausfinden: Wie ich heiße, wo ich mich bewege, wer mir folgt, was ich schreibe. Und auch wenn man es privat stellt, dann liest Google mit. Dann bekomme ich zielgenaue Werbung in mein Postfach. </span></span></li>
</ul>
<p><span><span><br /> Ich beobachte das mal weiter, meine Begeisterung hält sich aber noch in Grenzen. Stattdessen werde ich die Fastenzeit bis Ostern nutzen, um bei den sozialen Netzen auszusetzen. Wer weiß, vielleicht stellt sich ja heraus, dass das alles eine Zeitverschwendung ist.</span></span></p>
<p>Wichtiger sind letztendlich doch die echten sozialen Netze. Die müssen so engmaschig wie möglich sein. Wer Glück hat, hat eins in der Nachbarschaft. Wie wir: Meine Frau musste kürzlich ins Krankenhaus und als sie zurückkam, brachten uns Freunde ungefragt Suppen, Mittagessen, kümmerten sich um unsere Kinder, um meiner Frau ein wenig die Belastung zu nehmen.</p>
<p>Das war sehr wertvoll und das können mir die sozialen Netze kaum geben, denn da haben wir das natürlich nicht verkündet. Warum auch, das geht dann nur noch den echten Freunden etwas an. Und die trifft man oder mit denen telefoniert man. Ob Twitter, Facebook oder Buzz: Wir bekommen zwar einen Einblick in das Leben unserer Freunde und Bekannten, aber mehr als das ist es ebes nicht. Und das waren jetzt auch etwa 300 Worte zu viel darüber.</p>
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		<title>googlewave: Wellenreiten für Nichtschwimmer</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2009/12/06/googlewave-wellenreiten-fur-nichtschwimmer/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 14:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin nun einigen Wochen auf der googlewave-Welle mitgeritten, Zeit für ein Update. Mittlerweile haben sich sogar einige meiner Freunde angemeldet, so dass ich theoretisch mit denen googlewaves starten könnte. Das habe ich mit den meisten auch probiert. Doch die &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2009/12/06/googlewave-wellenreiten-fur-nichtschwimmer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nun einigen Wochen auf der googlewave-Welle mitgeritten, Zeit für ein Update. Mittlerweile haben sich sogar einige meiner Freunde angemeldet, so dass ich theoretisch mit denen googlewaves starten könnte. Das habe ich mit den meisten auch probiert. Doch die meisten waves liefen immer nach dem selben Muster ab.</p>
<p>Ich: „Willkommen zu  meiner googlewave. Schau mal, was man hier machen kann. Schau mal, Du kannst alles editieren, Deine Sachen, aber auch meine Texte.&#8221;</p>
<p>Freund 1: „Kapier nicht, was man hier machen kann.&#8221;</p>
<p>Freund 2: „Viel zu kompliziert.&#8221;</p>
<p>Freund 3 hat etwas rumgespielt, aber dann ging es nicht weiter. Und genau hierin liegt das Problem. Es gibt ja einige, die inzwischen viel mit googlewave arbeiten, der Rest &#8211; darunter Menschen, die sich mit moderner Technologien auskennen sollten &#8211; versteht es nicht. Wie sollen es dann die jenigen verstehen, die technologisch noch weiter hinterher hängen? Mein Bauchgefühl: So klappt das nicht mit googlewave.</p>
<p>Mit einem anderen Freund starte ich gerade eine neue Welle. Auch das geht nur schleppend voran. Warum? Weil er offenbar gar nicht mitbekommt, was in der Welle passiert.</p>
<p>Was ich immer noch nicht verstanden habe:</p>
<ul>
<li>Wie kann ich öffentliche Wellen komplett öffentlich stellen, also für alle im Web. Wäre doch prima, wenn es in googlewave einen button &#8220;publish on the web&#8221; geben würde. Geht nicht, oder? So lange ich in dieser proprietären Welt lebe, wird das kein Knüller. Grüße an compuserve und aol.</li>
<li>Dann würde mich wirklich interessieren, wer das copyright der Texte in der wave hält. Ich würde nämlich mal testweise eine Welle zum Thema &#8220;Energiewende auf Stadtebene&#8221; starten, die Texte aber journalistisch auch weiterverwenden. Was mache ich also mit den Inhalten, die jemand anders in die Welle geworfen hat?</li>
<li>Wie ich die googlewave besser kontrollieren kann. Es passiert scheinbar immer wieder, dass gerade die öffentlichen Gruppen ständig neu starten müssen, weil ein Unbedarfter die Welle zerstört hat.</li>
</ul>
<p>Also, ich mache weiter, will mit googlewave mal ein Projekt durchziehen. Jetzt stellt sich nur die Frage, mit wem ich das mache und welches Projekt man mit googlewave abwickeln kann. Es bleibt also spannend.</p>
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		<title>Google Wave: Die perfekte Welle? (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>
		<category><![CDATA[wave]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt konnte ich weiter mit google wave spielen, konnte auch einige Kollegen und Freunde dazu bewegen, mit mir ein paar Wellen in google waves zu reiten. Noch immer ist mir nicht richtig ersichtlich, warum die Arbeit in und mit google &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2009/11/24/google-wave-die-perfekte-welle-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt konnte ich weiter mit google wave spielen, konnte auch einige Kollegen und Freunde dazu bewegen, mit mir ein paar Wellen in google waves zu reiten. Noch immer ist mir nicht richtig ersichtlich, warum die Arbeit in und mit google wave einen Produktivitätssprung bringen soll.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass Google das System noch an vielen Stellen verbessern wird, aber eins ist auch klar: Den „Mainstream&#8221; wird Google nicht erreichen. Aber eben auch nicht die Leute aus der Business-Community, denn wave ist ins ich nicht besonders schlüssig.</p>
<p>So viel konnte ich schon herausfinden: Ich kann eine Welle anlegen und in „blips&#8221; Inhaltssegmente ansprechen, die dann ein google wave-Freund kommentieren oder ändern kann. Das geht aber doch viel einfacher mit google docs. Dann kann ich in Echtzeit sehen, wenn jemand etwas in der Welle tippt, inklusive der Tippfehler, die dann wieder gelöscht werden. Mir fehlt dazu etwas die Geduld und ich zumindest kann besser arbeiten, wenn ich mich mit einer Idee oder einem Text zurückziehen kann und dann etwas später eine verfeinerte Version abliefern kann.</p>
<p>Andere werden diese Funktion wohl für sehr sinnvoll ansehen, wenn man zusammen in Echtzeit an einem Dokument arbeiten kann, vielleicht nebenher auch noch telefoniert. Ich brauche das jedenfalls nicht.</p>
<p><strong>Welchen Mehrwert hat das?</strong></p>
<p>Als Tool bringt es mir nicht so viel, vielleicht aber als eine Art „Vermarktungswerkzeug&#8221;? Wenn die „Alpha-Tiere&#8221; tatsächlich wave nutzen würden &#8211; was ich momentan noch nicht sehe &#8211; dann könnte es ja schon etwas bringen, eine öffentlich Welle zu starten und dann zu schauen, wer mitmacht. Ich frage mich, wem dann der daraus entstandene Text gehört? Denn vielleicht entsteht ja etwas daraus, für das man woanders Geld bekommen könnte. Oder: Wird man durch besonders gewaltige Wellen, die man dann wohl auch vernünftig moderieren müsste, bei den Google Wavern bekannt? Darauf setze ich schon lange nicht mehr. Das ganze facebooken und twittern bringt viele Followers, aber neue Aufträge konnte ich daraus noch nicht generieren.</p>
<p>Außerdem fehlt mir bei wave der Bezug zur Außenwelt: Soweit ich das bisher verstehe, können nur andere waver meine öffentlichen Wellen sehen. Damit schließe ich etwa 99,9 Prozent aus. Es gibt ja für wordpress plugins, mit denen man waves einbinden kann, aber man muss trotzdem wave-Mitglied sein, um die Inhalte zu sehen. Also ist wave proprietär und wir wissen ja, dass das nie funktioniert.</p>
<p><strong>Warum sollte man also auf Wave sein?</strong></p>
<ol>
<li>Weil es von Google ist. Und Google ist cool. Und weil jeder weiß, dass sich die Leute von Google viel Gedanken machen. Über alles.</li>
<li>Um mitzureden, Visionen ausdenken, im Gespräch bleiben.</li>
<li>Um wieder einmal eine Killerapplikation scheitern zu sehen.</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Die perfekte Welle sieht (noch) anders aus</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 18:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>
		<category><![CDATA[wave]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie schon länger im Internet unterwegs sind, dann hatten Sie bestimmt auch noch eine Signatur, die etwas über Ihre wahre Einstellung verriet. Dazu brauchte man damals keinen Blog, Facebook oder Twitter, sondern eben nur E-Mail. Erinnern Sie sich noch? &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2009/11/22/die-perfekte-welle-sieht-noch-anders-aus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reinergaertner.de/cms/wp-content/uploads/2009/11/googlewave31.png"><img class="alignnone size-full wp-image-134" src="http://www.reinergaertner.de/cms/wp-content/uploads/2009/11/googlewave31.png" alt="googlewave3" width="400" height="209" /></a></p>
<p>Wenn Sie schon länger im Internet unterwegs sind, dann hatten Sie bestimmt auch noch eine Signatur, die etwas über Ihre wahre Einstellung verriet. Dazu brauchte man damals keinen Blog, Facebook oder Twitter, sondern eben nur E-Mail.</p>
<p>Erinnern Sie sich noch? War es ein Zitat oder ein launiger Spruch wie „An apple a day keeps the doctor away&#8221;? Bei mir stand von 1996 bis mindestens 2001 &#8211; da war es schon so uncool, dass es wieder retro war &#8211; folgender Spruch unter meinen E-Mails:</p>
<p><strong>„You can‘t stop the waves &#8211; but you can learn to surf&#8221;</strong></p>
<p>Wer hätte damals gedacht, dass in dem Satz nicht nur tiefe Weisheit steckt, sondern noch mehr, sich richtig visionäre Ansätze zeigen. Klar, das wusste ich immer schon. Naja, vielleicht auch nicht. Aber jetzt steht fest: Wir denken bald nur noch in waves, in Wellen, die auf uns zuschwappen und wir nur hoffen, dass sie uns nicht wegspülen werden. Jedenfalls, wenn es nach dem Willen der Visionäre von Google geht.</p>
<p>Zugegeben, damals gab es das Bild der Informationsflut auch schon, aber die Wellen waren draußen am Strand, am Pacific Beach in San Fran und nicht in einer blau umrandeten Box in meinem Browser. Aber jetzt trifft sie uns, die perfekte Welle, die antritt, die seit 30 Jahren unangefochtene Killeranwendung des Internets, die E-Mail, herauszufordern. Bald heißt es: „Ich hab Dir ne wave geschickt. &#8221; Wer da noch auf E-Mails wartet, wird weggespült. Ob es wirklich soweit kommt? Ich bin gespannt.</p>
<p><strong>„You can‘t stop the google wave &#8211; but you can learn to use it for your benefits&#8221;</strong></p>
<p>Seit ein paar Tagen bin ich also auch auf der „Welle&#8221;. Ich sitze also auf meinem Brett, schaue auf ein ziemlich flaches Meer und warte auf eine prima Welle, mit der ich eine Weile Zeit verbringen kann. Meine Freunde sind noch nicht da, deswegen schaue ich mir zunächst an, welche Wellen gerade laufen.</p>
<p>Auf den ersten Blick sieht Google Wave aus wie ein gepimptes Googlemail: Links ein paar Ordner, in der Mitte ein paar Nachrichten und links Detailansichten der Nachrichten. Das sind also die waves. Eine Nachricht ist eine wave, weil darin jeder mitpfuschen kann. Ich schicke also nicht einem anderen User eine E-Mail, warte dann die Antwort ab und schreibe zurück, ich starte eine Welle, schreibe meine Nachricht rein und warte. Jetzt kommt schon die erste Hürde: Wer mit auf der Welle reiten will, muss natürlich auch google wave-Mitglied sein. Wer das nicht ist, hat Pech gehabt.</p>
<p><strong>Zusammen &#8220;waven&#8221; &#8211; wer will das?</strong></p>
<p>Wer aber dabei ist und auch in meinen Kontakten eingeordnet ist, kann zu einer wave eingeladen werden. Wir können dann beispielsweise zusammen in einer Wave an einem Dokument arbeiten. Das geht in Echtzeit. Spannend. Also ist das so, als würde ich mit meinem Kumpeln mit einem Messenger chatten und wir erstellen gleichzeitig ein Dokument.</p>
<p>Wenn jetzt viele Leute an einer wave arbeiten und in der Lage sind, tatsächlich so konsistent und konzentriert dabei zu bleiben, dann hat man nicht nur etwas zusammen geschafft, sondern kann genau verfolgen, was jeder Teilnehmer dazu beigetragen hat.</p>
<p><strong>Mehrwert oder mehr Müll? Das weiß bisher niemand.</strong></p>
<p>Warum soll das wave besser können als alles per E-Mail zu regeln? Manche Prozesse können ja mitunter sehr kompliziert werden: Es fliegen viele E-Mails hin und her und am Ende wissen nur die wenigsten der Beteiligten, worum es geht. Vielleicht haben Sie auch die Erfahrung gemacht, dass eigentlich niemand mehr Zeit hat, überhaupt noch E-Mails zu lesen. In der wave bleibt alles zusammen. E-Mails, Dokumente, Bilder, Audio-Kommentare und Videos dazu. Wenn jemand etwas ändert oder etwas hinzufügt, dann aktualisiert sich die Welle wie ein rss-Feed. Das soll die Übersichtlichkeit verbessern. Ob das funktioniert oder doch eher verwirrt? Darüber schreibe ich in der nächsten Folge.</p>
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