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	<title>Reiner Gärtner &#187; google buzz</title>
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	<description>Wangen im Allgäu</description>
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		<title>Weniger E-Mails schreiben, mehr am Text arbeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je mehr ich mich in Buzz hereinarbeite, desto mehr gefällt mir der Ansatz von Googlewave. Zwar versuche ich meine High-Tech-Freunde verzweifelt zum Mitmachen zu animieren, aber anscheinend will keiner mit mir googlewaven. Bisher konnte sich keiner dafür erwärmen, was mich &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/04/weniger-e-mails-schreiben-mehr-am-text-arbeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr ich mich in Buzz hereinarbeite, desto mehr gefällt mir der Ansatz von <a href="https://wave.google.com/wave/" target="_blank">Googlewave.</a> Zwar versuche ich meine High-Tech-Freunde verzweifelt zum Mitmachen zu animieren, aber anscheinend will keiner mit mir googlewaven. Bisher konnte sich keiner dafür erwärmen, was mich natürlich vor mehrere Fragen stellt: Entweder meine Freunde kapieren es nicht oder ich bin mit googlewave auf dem Holzweg. Aber ich will unbedingt dranbleiben an googlewave, weil ich mir sicher bin, dass man so schneller zu guten Texten kommt. Denn dieses Hinundhergeschiebe von E-Mails mit verschiedenen Anhängen und Textmarkierungen führt einfach zu Verwirrungen.</p>
<p>Wahrscheinlich würde es reichen, wenn man gemeinsam an einem Google doc arbeiten würde. Das hätte den Vorteil, dass gleich jeder mitmachen kann und eben kein googlewave-Konto braucht. Eine Registrierungs- und Anmeldehürde weniger. Ich benutze Google docs derzeit nur für die Excel-Variante, aber wenn Google doc auch einen Überarbeitungsmodus hat &#8211; so wie in Microsoft Word bekannt &#8211; dann könnte man das glatt mal probieren. Dann könnte ich mit meinen Kunden ganz konkret am Text arbeiten. Das ginge auch mit <a href="http://writer.zoho.com/home?serviceurl=%2Findex.do" target="_blank">Zoho</a> und auch mit <a href="http://www.adobe.com/acom/buzzword/" target="_blank">Buzzword</a> von Adobe. Gibt es das eigentlich noch?<br /> <span id="more-214"></span></p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage, wozu ich googlewave sonst noch einsetzen könnte. Es ist gut für des gemeinsame Brainstorming, wenn alle Teammitglieder nicht nur die Gedanken in eine wave packen, sondern im nächsten Schritt auch strukturiert arbeiten können. Dann ist die wave unschlagbar und man könnte sich sehr viele Briefing-E-Mails sparen, bzw. Kommentare in der wave unterbringen. Was googlewave auch nach vorne bringen könnte wäre eine weitere Öffnung. Wenn ich eine wave so wie bei Google docs für nicht-Googler mit einer geheimen URL freischalten könnte, dann würde ich viele Wellen anstoßen. So starte ich immer mal wieder eine Welle, um Notizen zu sammeln. Das mache ich aber immer noch lieber direkt auf meinem Computer, entweder per Notizbuchfunktion in Devonthink oder in Form einer Aufgabe in Things. Ich überlege immer mal wieder Evernote mehr zu nutzen, aber da bei mir alles in Devonthink läuft, will ich nicht so viele künstliche Systeme einsetzen.</p>
<p>In den nächsten Wochen werde ich also mal probieren, für die Kommunikation mit meinen Kunden Google docs einzusetzen. Klar, ich prüfe ab, ob die das überhaupt wollen. Und wenn Google docs keinen transparenten Überarbeitungsmodus hat, dann kann man das sofort vergessen. Aber ich habe mir für die nächsten Monate auch vorgenommen, das Thema „Ökologie und Effizienz am Arbeitsplatz&#8221; anzugehen. Was kann ich in meinem Flow und im Umgang mit meinen Kunden verbessern, um Ressourcen und Zeit zu sparen, damit aber mindestens die selbe hohe Qualität zu bieten? Bedeutet das mehr telefonieren, weniger fahren? Wann muss man sich wirklich zusammensetzen, wann reicht ein Telefonat?</p>
<p>Und: Wie kann man so effizient zusammenarbeiten, dass der Kunde immer im Bilde ist und an jeder Stelle mitmachen kann, wenn er will? Da denke ich auch über ein Teamtwitter oder einen geschützten gemeinsamen Bereich auf meinem Server nach, auf dem man alles zum Projekt und die aktuellen Dateien findet. Das könnte eine Sammlung sein, es könnte aber auch eine googlewave sein. Obwohl, wenn selbst meine Techie-Freunde das noch nicht verstanden haben, wie soll ich es meinen Kunden erklären. Googlewave ist anscheinend noch zu frisch.</p>
<p>Viele E-Mails, die ich so tagtäglich schicke sind Status-E-Mails. Darin steht meistens das Gleiche: Ich bin fertig damit, hier habe ich noch eine Frage, das muss noch von jemand anderem gemacht werden. Dabei geht es immer um Aufgaben. Das müsste man doch auch zentral ablegen und aktualisieren können. Vielleicht mit dem Web-modul von Merlin? Oder in einem Google doc? Der Vorteil von E-Mail ist halt noch immer der „Push&#8221;. Da wäre beispielsweise Google Buzz ganz gut. Da kann ich ja Gruppen anlegen und private Einträge machen. Das setzt voraus, dass meine Kunden Buzz haben. Und auch da sehe ich schwarz, denn erstaunlich viele meiner Kollegen haben twitter immer noch nicht verstanden. Oder sind meine Freunde einfach zu alt? Oder bin ich etwa zu alt?</p>
<p>Wenn Sie also zufällig über diesen Eintrag stolpern. Welche Erfahrungen haben Sie denn gemacht, wie kann man die Kommunikation per E-Mail mit Hunderten von cc:s verschlanken, dass alles an einem Platz ist? Ich werde mir natürlich weiter Gedanken machen und weiter ausprobieren. Hin und wieder schreibe ich dann über die Zwischenergebnisse hier in diesem Blog.</p>
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		<title>Jetzt kommt das Bibabuzzegoogle</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[google buzz]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift liest sich so: Bi-ba-buzze-Google &#8230; Mit Buzz ist Google kein Durchbruch für das soziale Netzwerken gelungen. Aber: Das Unternehmen will nun nachlegen und Buzz anwendungsfreundlicher machen. Bis dahin bleiben Facebook und Twitter erste Wahl. Ich bin ja immer &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/02/12/jetzt-kommt-das-bibabuzzegoogle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Überschrift liest sich so: Bi-ba-buzze-Google &#8230; Mit Buzz ist Google kein Durchbruch für das soziale Netzwerken gelungen. Aber: Das Unternehmen will nun <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677767,00.html" target="_blank">nachlegen</a> und Buzz anwendungsfreundlicher machen. Bis dahin bleiben Facebook und Twitter erste Wahl.</em></p>
<p><span><span>Ich bin ja immer für neue Anwendungen, Ansätze und Ideen zu haben. Und so versuche ich mir seit ein paar Monaten immer wieder einzureden, dass Googlewave eine klasse Idee wäre, wenn ich doch jemand finden würde, der das auch so sieht und mit mir die Welle reitet. So alleine Googlewaves zu starten ist ja auch langweilig.</span></span></p>
<p>Das hat Google mit Google Buzz ganz anders eingefädelt als sonst: Früher gehörte man als „early adopter&#8221; zum exklusiven Kreis, durfte Freunde einladen. Manche Dienste wie Orkut &#8211; benutzt das jemand? &#8211; haben es nicht richtig geschafft, aber auch Googlemail war zu Beginn nur auf Einladung.</p>
<p>Bei Google Buzz hat Google sofort alle Schleusen aufgemacht, wer ein Gmail-Konto hat, darf mitmachen. Ich habe mir gestern testweise ein neues Gmail-Konto eröffnet und da wurde mir auch sofort Buzz angeboten.<span id="more-199"></span></p>
<p>Nach zwei Tagen „buzzen&#8221; bin ich mir noch nicht sicher, ob Google Buzz tatsächlich der Superkiller für Twitter, Facebook und co. wird. Aber nicht nur das: Je länger ich über Buzz und die anderen sozialen Netzwerke nachdenke, umso weniger Lust habe ich, überhaupt mitmachen. Ja, ich bin mal wieder an dem Punkt. Das war ich schon öfter, ich habe mich schon etwa 5 Mal bei Facebook abgemeldet &#8211; und eben wieder angemeldet.</p>
<p>Jetzt aber meine ersten Eindrücke zu Buzz:</p>
<ul>
<li><span><span>Sind bald wieder Quartalszahlen oder eine Jahreshauptversammlung bei Google? Buzz scheint mir ganz schön hingeworfen zu sein. Auf die Schnelle noch ein soziales Netzwerk bauen. Google hängt da hinterher und hofft auf den alten Microsoft-Effekt: Spät einsteigen, zuerst eins auf die Nase bekommen und dann gehörig aufräumen, das Feld aufrollen. Ob das mit Buzz gelingt? Es ist halt eine eierlegende Wollmilchsau. Eigentlich genau das, was das freundliche Google um die Jahrtausendwende nie sein wollte. Wir konzentrieren uns nur auf unseren Suchmaschine und sonst nichts, hieß es damals. Und jetzt ist Google ein Bauchladen. Ich kann auf mit Buzz die Twitterstreams sehen, Facebook connect sehe ich noch nicht. Dafür lässt sich nicht nur Picasa, sondern auch flickr einbinden. Na gut. </span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span><span>Die Google Profile sind ja wahre Goldgruben für Datensammler. Schön, dass man wählen kann, was privat und was öffentlich gestellt werden darf, aber ich kann mich noch nicht damit anfreunden. Wenn man nun alle Anwendungen in Buzz zusammennimmt, dann kann man aber ganz schön viel herausfinden: Wie ich heiße, wo ich mich bewege, wer mir folgt, was ich schreibe. Und auch wenn man es privat stellt, dann liest Google mit. Dann bekomme ich zielgenaue Werbung in mein Postfach. </span></span></li>
</ul>
<p><span><span><br /> Ich beobachte das mal weiter, meine Begeisterung hält sich aber noch in Grenzen. Stattdessen werde ich die Fastenzeit bis Ostern nutzen, um bei den sozialen Netzen auszusetzen. Wer weiß, vielleicht stellt sich ja heraus, dass das alles eine Zeitverschwendung ist.</span></span></p>
<p>Wichtiger sind letztendlich doch die echten sozialen Netze. Die müssen so engmaschig wie möglich sein. Wer Glück hat, hat eins in der Nachbarschaft. Wie wir: Meine Frau musste kürzlich ins Krankenhaus und als sie zurückkam, brachten uns Freunde ungefragt Suppen, Mittagessen, kümmerten sich um unsere Kinder, um meiner Frau ein wenig die Belastung zu nehmen.</p>
<p>Das war sehr wertvoll und das können mir die sozialen Netze kaum geben, denn da haben wir das natürlich nicht verkündet. Warum auch, das geht dann nur noch den echten Freunden etwas an. Und die trifft man oder mit denen telefoniert man. Ob Twitter, Facebook oder Buzz: Wir bekommen zwar einen Einblick in das Leben unserer Freunde und Bekannten, aber mehr als das ist es ebes nicht. Und das waren jetzt auch etwa 300 Worte zu viel darüber.</p>
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