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	<title>Reiner Gärtner &#187; Web</title>
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	<description>Wangen im Allgäu</description>
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		<title>Warum ich mir kein iPad kaufe &#8211; vorerst</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Jahre hatte ich eine ziemlich romantische Vorstellung vom Landleben: ruhig, langsamer und gesünder. Ein besonderes Bild und eine Person hat mich dabei immer geprägt. Es ist Wendell Berry. Hier in Deutschland kennt man den Schriftsteller und Dichter nicht besonders &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/07/07/warum-ich-mir-kein-ipad-kaufe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Jahre hatte ich eine ziemlich romantische Vorstellung vom Landleben: ruhig, langsamer und gesünder. Ein besonderes Bild und eine Person hat mich dabei immer geprägt. Es ist Wendell Berry. Hier in Deutschland kennt man den Schriftsteller und Dichter nicht besonders und auch in den USA ist Berry nur wenigen Kreisen bekannt.</p>
<p>Die Texte von Wendell sprechen zu mir. Er lebt auf einem großen Bauernhof in Kentucky und meldet sich aus der Ferne immer wieder mit Essays, die Themen mit dem nötigen Schuss Distanz angehen, einen anderen Blickwinkel, Raum zum Weiterdenken geben. Ich habe mir immer vorgestellt, ein solches nachhaltiges Leben wie Wendell Berry zu führen. Soweit wird es wohl nie kommen, aber immerhin habe ich es schon aufs Land geschafft und genieße die Ruhe und den erweiterteten Spielraum für neue Ideen, die das Leben auf dem Land bietet.</p>
<p>Wie komme ich nun von Wendell Berry auf den Titel „Warum ich mir kein iPad kaufe&#8221;, werden Sie sich fragen? Seit einigen Jahren begleitet mich ein steinaltes Essay von Wendell Berry, das ich immer wieder für meine Entscheidungen heranziehe. Das Essay heißt „<a href="http://home.btconnect.com/tipiglen/berrynot.html" target="_blank">Warum ich mir niemals einen Computer kaufe</a>&#8221; und es ist aus dem Jahr 1987. <span id="more-520"></span></p>
<p>Ich weiß nicht, ob Berry immer noch auf seiner Schreibmaschine schreibt oder ob er immer noch seine Frau dafür einspannt, seine handgeschriebenen Texte in den Computer zu überführen, aber in seinem Essay führte Berry verschiedene Grundsätze an, die auch jetzt noch recht gültig sind. Demnach würde er nur umsteigen, wenn folgendes gewährleistet wäre:</p>
<ol>
<li>The new tool should be cheaper than the one it replaces.</li>
<li>It should be at least as small in scale as the one it replaces.</li>
<li>It should do work that is clearly and demonstrably better than the one it replaces.</li>
<li>It should use less energy than the one it replaces.</li>
<li>If possible, it should use some form of solar energy, such as that of the body.</li>
<li>It should be repairable by a person of ordinary intelligence, provided that he or she has the necessary tools.</li>
<li>It should be purchasable and repairable as near to home as possible.</li>
<li>It should come from a small, privately owned shop or store that will take it back for maintenance and repair.</li>
<li>It should not replace or disrupt anything good that already exists, and this includes family and community relationships.</li>
</ol>
<p>Was bedeutet das nun für das iPad, kann man das übertragen?</p>
<p><strong>1. Das neue Werkzeug sollte günstiger sein als das, was es ersetzt.</strong><br />
Das iPad ist sicherlich nicht günstiger und es ersetzt eigentlich noch nicht einmal etwas. Ein Buch ist günstiger und einen Laptop habe ich schon.</p>
<p><strong>2. Es sollte mindestens genauso klein sein wie das zu ersetzende Werkzeug.</strong><br />
Das stimmt schon. Aber was ersetzt das iPad eigentlich? Mein iPhone ist kleiner, mein Laptop nicht viel größer, aber auch zu schwer.</p>
<p><strong>3. Man sollte damit nachweisbar besser und schneller arbeiten können.</strong><br />
Das iPad ist ein Spielzeug. Mehr nicht. Schneller und besser kann man damit nicht arbeiten.<br />
<strong><br />
4. Es sollte weniger Strom verbrauchen als das zu ersetzende Werkzeug.</strong><br />
Das könnte sein. Wahrscheinlich verbraucht ein iPad weniger Strom, aber ich kann damit nicht richtig arbeiten, also ist das egal.</p>
<p><strong>5. Wenn möglich, sollte es von erneuerbaren Energien angetrieben werden.</strong><br />
Wendell Berry schrieb das 1987! Aber selbst 2010 ist das noch nicht umgesetzt. Leider klappt das noch immer nicht und die wenigen Gadgets funktionieren nicht. Wir haben nun schon den dritten Solarwecker, die Dinger sind einfach Schrott. Vielleicht kommen Solarpanels für eine nächste Version des iPads, genug Fläche gäbe es ja dafür.</p>
<p><strong>6. Es sollte von einem Mensch mit durchschnittlicher Intelligenz bedienbar und reparierbar sein.</strong><br />
Dream on, Wendell. Das gibt es doch nicht mehr. Keiner kann mehr alleine ein Auto reparieren, geschweige denn die Uhr im Videorekorder umstellen. Und warum, bitteschön, braucht man einen Mac, um das iPad damit zu koppeln? Für meine Eltern wäre das schon zu viel.</p>
<p><strong>7. Man sollte es in der Nähe kaufen und reparieren lassen können.</strong><br />
Naja, dieser Punkt ist heutzutage auch nicht mehr so wichtig. Es kommt ja alles per Post.</p>
<p><strong>8. Es sollte von einem kleinen, privaten Laden verkauft worden sein, der es auch zurücknimmt und reparieren kann.</strong><br />
Vielleicht bin ich der Einzige, aber mir gehen die Apple-Stores einfach auf den Keks. Die Mitarbeiter glauben, ihr Produkt wäre so hipp, dass sie keinen Service anbieten müssten. Beratung? Wer sich nicht auskennt, soll doch woanders hingehen!</p>
<p><strong>9. Es sollte nicht das Familienleben stören oder unterbrechen.</strong><br />
Ok, also kein iPad am Esstisch. Damit könnte ich leben.</p>
<p>Also gut. Ich muss sagen, das iPad gefällt mir gut und wenn es mir jemand schenken würde, dann würde ich schon Verwendung dafür finden. Ich warte aber nun erst einmal die zweite und dritte Version ab. Ich hatte gerne ein iPad mit einer Solarzelle und einem noch besseren Bildschirm. Außerdem sollte es so gebaut sein, dass es auch mal vom Tisch fliegen kann oder ich es in meiner Tasche haben kann, ohne dass es sofort zerkratzt. Dann können wir noch einmal darüber reden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Googlewave &#8211; Google docs &#8211; MS Word: hakelige Sache</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/27/googlewave-google-docs-ms-word/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[google docs]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer idealen Welt würde ich ab sofort nur noch mit und in Googlewave arbeiten. Ich würde statt einer E-Mail mit langer Erklärung und einem Anhang einfach meinen Mitarbeiter in die Wave einladen und wir würden gemeinsam am Text arbeiten &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/27/googlewave-google-docs-ms-word/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer idealen Welt würde ich ab sofort nur noch mit und in Googlewave arbeiten. Ich würde statt einer E-Mail mit langer Erklärung und einem Anhang einfach meinen Mitarbeiter in die Wave einladen und wir würden gemeinsam am Text arbeiten und vielleicht nebenher kurz telefonieren, um uns abzustimmen.</p>
<p>Leider leben wir noch nicht in dieser Idealwelt, denn obwohl Googlewave nun für alle zugänglich ist, muss man sich zunächst einen einen Google-Account einrichten, um zu waven. Das ist schon die erste Hürde. Dann stellt sich die Frage, wie man die Texte wieder aus der Wave herausbekommt. Darüber habe ich ja schon einige Beiträge vorher geschrieben. Wir leben nun mal in einer MS Word-Welt und so muss die Datei letztendlich auch formatiert werden.</p>
<p>Mein Best Practice sieht momentan so aus:</p>
<ol>
<li>Ich schreibe meine Texte mit Googlewave und lade Teilnehmer zum Feedbackgeben ein. Innerhalb der wave prüfe ich auf Rechtschreibung mit der Rechtschreibprüfung in Chrome. Die bügelt schon was weg.</li>
<li>Schon zu Beginn lade ich den Ferry-Robot ein. Ferry synchronisiert meine Googlewaves automatisch mit Googledocs. Sicher ist sicher.</li>
<li>Bin ich mit den Inhalten in der Wave zufrieden, wechsle ich zu Googledocs. Hier schaue ich mir die Formatierung noch einmal an, denn Googlewave schlabbert da noch ein wenig, prüße es nochmals auf Lesefreundlichkeit und Rechtschreibung und exportiere es als .doc.</li>
<li>Leider ist der .doc-Export von Googledocs nicht besonders gut, deswegen muss ich zur Sicherheit doch noch MS Word öffnen. Wenn ich Headings vergebe, das mache ich ganz gerne für die Gliederung, dann kommen die in Word in kursiver Schrift raus. Außerdem wir in Times New Roman exportiert, ich benötige die Schrift aber in Arial. Das ändere ich in Word und dann geht es zum Kunden.</li>
</ol>
<p>Bei manchen Kunden klappt dieser Flow leider überhaupt nicht, weil ich meine Inhalte in besondere Word-Templates schreiben muss. Bis ich alles aus dem unformatierten Word-Dokument aus Googledocs umformatiert hätte, würde einfach zu viel Zeit vergehen. Dann bleibt nur die Kombi Writeroom/Word oder Devonthink/Word. So richtig zufriedenstellend ist das alles nicht. Aber ich bleibe dran und berichte über die nächsten Erfolge.<span id="more-390"></span></p>
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		<title>Die Welle lebt</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/20/die-welle-lebt/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 06:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern, dem Start von Google IO,  habe ich wieder mehr Hoffnung, dass Googlewave doch noch den Schwung bekommt, den der Ansatz verdient: Googlewave kann nun jeder mit einem Googlemail-Account benutzen. Damit bekommt Googlewave sofort eine kritische Masse. Ob die &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/20/die-welle-lebt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern, dem Start von <a href="http://code.google.com/events/io/2010/" target="_blank">Google IO</a>,  habe ich wieder mehr Hoffnung, dass Googlewave doch noch den Schwung bekommt, den der Ansatz verdient:<span id="more-293"></span></p>
<ul>
<li><strong>Googlewave kann nun jeder mit einem Googlemail-Account benutzen.</strong> Damit bekommt Googlewave sofort eine kritische Masse. Ob die Neueinsteiger das System sofort verstehen ist fraglich, doch hat Google vorgesorgt und bietet schon leere Templates für Musterwellen an. Zudem bekommen Waver seit gestern auch Tipps, wie sie ein Dokument, Projekt oder eine Brainstorimg-Session mit Googlewave starten können.</li>
<li><strong>Auch Nicht-Googlewave-Benutzer können mitmachen. </strong>Dazu gibt es die Extension <a href="http://wave.to/archives/492" target="_blank">Mr. Ray</a>. Siehe meinen Eintrag dazu hier.</li>
<li><strong>Googlewaves lassen sich nun ganz e<a href="http://reinergaertner.de/blog/2010/05/07/googlewaves-fur-alle-einblenden/" target="_blank">infach in Websites einbinden</a>. </strong>Ein gutes Beispiel ist die Googlewave zu Google IO bei <a href="http://smarterware.org/6021/live-from-google-io-waving-wednesdays-keynote?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Smarterware+%28Smarterware%29" target="_blank">Smarterware</a>. Damit kann man Googlewaves für die Öffentlichkeit freigeben.</li>
<li><strong>Extensions werden besser und nützlicher. </strong>Gestern wurde in der Extension Gallery von Googlewave mit <a href="http://unawave.com/blog/" target="_blank">unawave</a> ein prima Task-Sharing-Tool (Projektmanagement ist vielleicht übertrieben, das System ist noch Beta) vorgestellt. Das hat Potenzial und zeigt, wohin die Reise geht. Extensions von Dritten werden professioneller, greifen mit anderen Systemen ineinander, das entsteht was.</li>
</ul>
<p>Was mir jetzt noch fehlt &#8211; abgesehen von Performance und Stabilität:</p>
<ul>
<li><strong>Spell-Check</strong>: Gerade dann, wenn man alles schnell in eine Welle eingibt entstehen Fehler. Eine Rechtschreibprüfung wäre das sinnvoll. Das könnte ich ja auch mit der Firefox oder Chrome Extension machen, aber trotzdem, ich hätte gerne eine Rechtschreibprüfung. Das müsste Google ja schnell integrieren können.</li>
<li><strong>Besserer Import und vorallem Export:</strong> Irgendwann muss ich die Wave leider doch verlassen und es in ein .doc oder<br /> .docx umwandeln. Wenn das Googlewave schafft, dann wäre das viel wert. Und natürlich müsste Googlewave auch ein .docx fehlerfrei und akurat importieren. Ich will nicht Stunden damit verbringen, alles wieder neu zu formatieren.</li>
<li><strong>Die Druckfunktion ist auch rudimentär.</strong> Wenn ich beispielsweise die uniwave-Projektliste ausdrucken und zu einem Kunden nehmen will, dann muss das auch gut aussehen. Ansonsten mache ich es doch wieder in einem anderen Programm.</li>
</ul>
<p>Also los: Wer vor einigen Monaten mal in Googlewave reingeschaut hat, sollte sich Googlewave noch mal anschauen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Welle nun endlich aufbaut.<!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Googlewaves für alle einblenden</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/07/googlewaves-fur-alle-einblenden/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein großer Nachteil von Googlewave war bisher der exklusive Zugriff auf die waves. Nun kann man googlewaves ganz einfach einbetten. Und das geht so: Google web elements ansurfen, die URL der googlewave eingeben, die Größe des Fensters wählen, in der &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/05/07/googlewaves-fur-alle-einblenden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großer Nachteil von Googlewave war bisher der exklusive Zugriff auf die waves. Nun kann man googlewaves ganz einfach einbetten. Und das geht so:<span id="more-280"></span></p>
<p><a href="http://www.google.com/webelements/wave/">Google web elements</a> ansurfen, die URL der googlewave eingeben, die Größe des Fensters wählen, in der die wave angezeigt werden und dann einfach den ausgeworfenen code in der website einbauen. Wenn wirklich jeder den Inhalt der wave sehen soll, dann muss noch der Benutzer „public&#8221; hinzugefügt werden (public@a.gwave.com).</p>
<p>%CODE1%</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Googlewave: 3 Gadgets, mit denen die Arbeit leichter geht</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 18:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[ferry]]></category>
		<category><![CDATA[gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>
		<category><![CDATA[mr. ray]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder starte ich einen Versuch, um konkreter mit Googlewave zu arbeiten, denn mir gefällt der Ansatz, dirket am Text zu arbeiten, statt ständig E-Mails mit überarbeiteten Dokumenten hin und her zu schicken. Bisher fehlte es mir an den Spielpartnern &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/04/14/googlewave%c2%a03-gadgets-mit-denen-die-arbeit-leichter-geht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder starte ich einen Versuch, um konkreter mit Googlewave zu arbeiten, denn mir gefällt der Ansatz, dirket am Text zu arbeiten, statt ständig E-Mails mit überarbeiteten Dokumenten hin und her zu schicken. Bisher fehlte es mir an den Spielpartnern &#8211; oder Surfpartnern -, um Googlewave so richtig im täglichen Einsatz zu testen. Aber nun habe ich gleich mehrere &#8220;Opfer&#8221; gefunden.<span id="more-247"></span></p>
<p>Spannend ist da ein Blick in die &#8220;Extensions&#8221; von Googlewave: Da hat sich einiges bewegt, es gibt nun viele spannende Extensions, die bei Googlewave auch „gadgets&#8221; genannt werden. Ich habe einige gadgets ausprobiert und drei gadgets gefunden, die funktionieren und die ich für wirklich wegweisend halte:</p>
<ul>
<li><strong>Googlewave mit Google Docs synchronisieren:</strong> Was in einer wave steckt, muss meistens doch wieder in ein Microsoft Word-Dokument, so ist das halt. Mit <a title="Ferry" href="http://ferrybot.appspot.com/" target="_blank">Ferry</a> lässt sich die wave mit einem Google Doc-Dokument synchronisieren. Das finde ich sehr praktisch.</li>
<li><strong>Nicht-Google-Benutzer mitmachen lassen: </strong>Warum ist Googlewave bisher noch nicht so richtig erfolgreich? Weil es nicht gleich intuitiv bedienbar ist, sondern weil nur Googlewave-Benutzer mitmachen können. Dazu muss man erst eingeladen werden, man muss sich registrieren und sich einarbeiten. Für viele ist die Hürde zu hoch. Was ist aber nun, wenn sich ein paar Googlewaver gefunden haben und müssen dann Inhalte mit Dave abstimmen, der aber kein Googlewave-Konto hat und auch nicht in der Lage ist, sich dafür anzumelden, geschweige es zu bedienen? Da hilft <a href="http://mr-ray.appspot.com/" target="_blank">Mr. Ray</a>. Einfach installieren, Mr. Ray in die Kontaktliste und in die Wave aufnehmen. Nun erscheint ein blauer Kasten, in den ich Daves E-Mail-Adresse eingeben kann. Er bekommt dann per E-Mail einen Link zu der Wave und kann alles lesen, ohne sich anzumelden. Er darf sogar kommentieren. Die Kommentare werden dann automatisch mit der Wave synchronisiert. Sehr gut. Jetzt müsste nur noch die Formatierung der Wave besser übertragen werden. Die Beta-Version ist schon vielversprechend.</li>
<li><strong>Microsoft Word Dokumente importieren, waves zu Word exportieren</strong>: Das gadget <a href="http://office-wave.appspot.com/profile/profile.html" target="_blank">docXwave</a> ist noch arg beta, aber wegweisend. Damit kann man .docx in Waves importieren und Inhalte von Waves in ein docx-Dokument exportieren. Funktioniert momentan noch etwas umständlich, klappt aber schon.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum lokale soziale Netzwerke kaum Chancen haben</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/07/warum-lokale-soziale-netzwerke-kaum-chancen-haben/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 09:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[buzz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[googlewave]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Monaten viel über soziale Netzwerke geschrieben und mir dabei Gedanken gemacht, ob die wirklich Nutzen bringen, unser Leben bereichern oder doch nur Zeitbremsen sind und uns davon abhalten, unsere lokalen Offline-Netzwerke zu pflegen. Viele sagen, &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/07/warum-lokale-soziale-netzwerke-kaum-chancen-haben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Monaten viel über soziale Netzwerke geschrieben und mir dabei Gedanken gemacht, ob die wirklich Nutzen bringen, unser Leben bereichern oder doch nur Zeitbremsen sind und uns davon abhalten, unsere lokalen Offline-Netzwerke zu pflegen. Viele sagen, dass es eine Mischung daraus sein sollte, dass wir die sozialen Netzwerke dafür nutzen, um unsere lokalen, engen Freundschaften zu koordinieren und um unsere geografisch weiter entfernten Freundschaften gut zu managen.</p>
<p>Koordinieren und managen sind natürlich recht kalte Worte, die aber die sozialen Netzwerke ganz gut beschreiben, denn wir bekommen einen Einblick in das Leben eines anderen Menschen, der auf meiner Freundesliste ist, doch irgendwie bekommen wir nur die Unverbindlichkeiten mit. Meistens reicht ein Telefonanruf oder eine persönliche E-Mail um herauszufinden, dass das Leben auf Facebook nichts mit dem tatsächlichen Leben zu tun hat.</p>
<p>Für mich steht fest, dass lokale Freundschaften natürlich unschlagbar sind. Ich könnte meine Freunde um 10 Uhr abends anrufen und noch ein Bierchen trinken gehen, wenn ich etwas wichtiges zu besprechen hätte, ich würde meine Freunde ohne Murren sonntags um 6 Uhr von Flughafen abholen. Wer von meinen Facebook-Freunden würde das machen? Geschweige davon, dass die ja alle irgendwo anders sind.<br />
<span id="more-227"></span></p>
<p>Das Facebooken ist ein netter Zeitvertreib, aber mehr nicht. Und ich merke, dass nur noch ein harter Kern meiner Facebook-Freunde so regelmäßig wie früher über ihr Leben berichten.</p>
<p>Vor einem Dreivierteljahr habe ich da noch anders gedacht und selber testweise mit Hierinwangen.de ein soziales Netz für meine Stadt gebaut. Leider basierte es auf einer  stark Beta-Version von Buddypress und so hatte ich die ganze Zeit technische Probleme, die letztendlich das gesamte Projekt zum Stillstand gebracht haben. Aber ich habe meine Lehren daraus gezogen:</p>
<ol>
<li>Lokale soziale Netzwerke sollte man besser im Sportverein, in Cafes, Kneipen und auf jeden Fall offline pflegen: Die technische Hürde ist anscheinend noch zu hoch, um sich regelmäßig online auszutauschen. Da hilft eine einfache E-Mail-Sammeladresse, um schnell einen Termin festzuzurren. Meistens reicht ein Telefonanruf.</li>
<li>Nur in großen Städten sind die Leute ständig online: In kleineren Städten ist das einfach noch nicht so. Auch hier ist das Telefon die Killeranwendung. Da braucht niemand ein Netzwerk, weil man ja seine Freunde sowieso trifft, auf dem Markt, im Einkaufsladen oder vor dem Bäcker.</li>
<li>Jeder will mitreden, aber nicht online. Das Modell des Bürgerjournalismus sehe ich momentan nicht mehr so enthusiastisch wie noch vor einem Jahr. Denn dazu braucht man Leute, die auch mitmachen wollen. Gerade in kleineren Orten, wo jeder jeden kennt und man einen Ruf zu ruinieren hat, trauen sich die wenigsten, etwas zu Papier oder online zu stellen. Das könnte ja falsch verstanden werden oder man muss sich schämen, wenn noch ein paar Rechtschreibfehler durchgerutscht sind. Die Hemmschwelle zum Mitmachen ist hoch. Am Ende machen entweder die mit, denen sowieso schon alles egal ist oder die Menschen, die ganz besonderes Interesse haben, um das Podium zum hemmungslosen Werben nutzen.</li>
<li>Lokale soziale Online-Netze kann man nur erfolgreich starten, wenn sich mehrere Gleichgesinnte zusammentun. Dazu braucht man mindestens zwei Anschieber, die Inhalte ranschaffen. Wenn man sich nur auf das Mitmachen der Besucher verlässt, kommt schnell in Qualitätsprobleme. Aber genau hier liegt die Kunst: Wie schafft man es, die Besucher so zu animieren, dass sie tatsächlich mitmachen? Es muss also so einfach wie möglich sein. Denn ansonsten ist es sehr mühselig, konstant Inhalte zu schreiben, ohne dafür eine lange Zeit Geld zu bekommen. Ideales Hobby für Idealisten.</li>
</ol>
<p>Während ich nicht glaube, dass neue soziale Netzwerke eine große Chance gegen Facebook haben &#8211; denn es reicht ja schon, Facebook jeden Tag zu überwachen &#8211; denke ich schon, dass sich Netzwerke ganz gut für die Zusammenarbeit im Business eignen könnten. Ich knüpfe da an meinen gestrigen Eintrag an. Dazu hätte ich gern ein googlewave, das ich auf meinen Server packen könnte. Das gibt es ja schon, ist nur technisch sehr kompliziert. Oder ich könnte Buzz nutzen, um ganz gezielte Infos an ausgewählte Gruppen zu verteilen. Wenn das meine Nicht-Google-Freunde auch mitbekommen würden. Ich habe auch schon mal überlegt, eine Art Teamtwitter anzubieten, aber da müssen die Teilnehmer auch mitmachen.</p>
<p>Besser wäre es aber, wenn ich meine Dateien und Informationen immer in einem Dokument up-to-date halten würde. Dann müsste man nicht so viele E-Mails hinundherschicken. Wenn es dann Fragen geben würde, dann könnte der Fragesteller einfach einen Kommentar anbringen und ich könnte es beantworten. Und zwar direkt im Dokument. Wenn das dann erledigt ist, lösche ich einfach den Kommentar, räume auf, so dass ich immer eine aktuelle Version habe. Das habe ich auch mal mit subversion probiert, aber das erfordert auf der Seite des Kunden wieder zu viel Disziplin, Dateien aus- und wieder einzuchecken.<!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weniger E-Mails schreiben, mehr am Text arbeiten</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/04/weniger-e-mails-schreiben-mehr-am-text-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je mehr ich mich in Buzz hereinarbeite, desto mehr gefällt mir der Ansatz von Googlewave. Zwar versuche ich meine High-Tech-Freunde verzweifelt zum Mitmachen zu animieren, aber anscheinend will keiner mit mir googlewaven. Bisher konnte sich keiner dafür erwärmen, was mich &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/03/04/weniger-e-mails-schreiben-mehr-am-text-arbeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr ich mich in Buzz hereinarbeite, desto mehr gefällt mir der Ansatz von <a href="https://wave.google.com/wave/" target="_blank">Googlewave.</a> Zwar versuche ich meine High-Tech-Freunde verzweifelt zum Mitmachen zu animieren, aber anscheinend will keiner mit mir googlewaven. Bisher konnte sich keiner dafür erwärmen, was mich natürlich vor mehrere Fragen stellt: Entweder meine Freunde kapieren es nicht oder ich bin mit googlewave auf dem Holzweg. Aber ich will unbedingt dranbleiben an googlewave, weil ich mir sicher bin, dass man so schneller zu guten Texten kommt. Denn dieses Hinundhergeschiebe von E-Mails mit verschiedenen Anhängen und Textmarkierungen führt einfach zu Verwirrungen.</p>
<p>Wahrscheinlich würde es reichen, wenn man gemeinsam an einem Google doc arbeiten würde. Das hätte den Vorteil, dass gleich jeder mitmachen kann und eben kein googlewave-Konto braucht. Eine Registrierungs- und Anmeldehürde weniger. Ich benutze Google docs derzeit nur für die Excel-Variante, aber wenn Google doc auch einen Überarbeitungsmodus hat &#8211; so wie in Microsoft Word bekannt &#8211; dann könnte man das glatt mal probieren. Dann könnte ich mit meinen Kunden ganz konkret am Text arbeiten. Das ginge auch mit <a href="http://writer.zoho.com/home?serviceurl=%2Findex.do" target="_blank">Zoho</a> und auch mit <a href="http://www.adobe.com/acom/buzzword/" target="_blank">Buzzword</a> von Adobe. Gibt es das eigentlich noch?<br /> <span id="more-214"></span></p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage, wozu ich googlewave sonst noch einsetzen könnte. Es ist gut für des gemeinsame Brainstorming, wenn alle Teammitglieder nicht nur die Gedanken in eine wave packen, sondern im nächsten Schritt auch strukturiert arbeiten können. Dann ist die wave unschlagbar und man könnte sich sehr viele Briefing-E-Mails sparen, bzw. Kommentare in der wave unterbringen. Was googlewave auch nach vorne bringen könnte wäre eine weitere Öffnung. Wenn ich eine wave so wie bei Google docs für nicht-Googler mit einer geheimen URL freischalten könnte, dann würde ich viele Wellen anstoßen. So starte ich immer mal wieder eine Welle, um Notizen zu sammeln. Das mache ich aber immer noch lieber direkt auf meinem Computer, entweder per Notizbuchfunktion in Devonthink oder in Form einer Aufgabe in Things. Ich überlege immer mal wieder Evernote mehr zu nutzen, aber da bei mir alles in Devonthink läuft, will ich nicht so viele künstliche Systeme einsetzen.</p>
<p>In den nächsten Wochen werde ich also mal probieren, für die Kommunikation mit meinen Kunden Google docs einzusetzen. Klar, ich prüfe ab, ob die das überhaupt wollen. Und wenn Google docs keinen transparenten Überarbeitungsmodus hat, dann kann man das sofort vergessen. Aber ich habe mir für die nächsten Monate auch vorgenommen, das Thema „Ökologie und Effizienz am Arbeitsplatz&#8221; anzugehen. Was kann ich in meinem Flow und im Umgang mit meinen Kunden verbessern, um Ressourcen und Zeit zu sparen, damit aber mindestens die selbe hohe Qualität zu bieten? Bedeutet das mehr telefonieren, weniger fahren? Wann muss man sich wirklich zusammensetzen, wann reicht ein Telefonat?</p>
<p>Und: Wie kann man so effizient zusammenarbeiten, dass der Kunde immer im Bilde ist und an jeder Stelle mitmachen kann, wenn er will? Da denke ich auch über ein Teamtwitter oder einen geschützten gemeinsamen Bereich auf meinem Server nach, auf dem man alles zum Projekt und die aktuellen Dateien findet. Das könnte eine Sammlung sein, es könnte aber auch eine googlewave sein. Obwohl, wenn selbst meine Techie-Freunde das noch nicht verstanden haben, wie soll ich es meinen Kunden erklären. Googlewave ist anscheinend noch zu frisch.</p>
<p>Viele E-Mails, die ich so tagtäglich schicke sind Status-E-Mails. Darin steht meistens das Gleiche: Ich bin fertig damit, hier habe ich noch eine Frage, das muss noch von jemand anderem gemacht werden. Dabei geht es immer um Aufgaben. Das müsste man doch auch zentral ablegen und aktualisieren können. Vielleicht mit dem Web-modul von Merlin? Oder in einem Google doc? Der Vorteil von E-Mail ist halt noch immer der „Push&#8221;. Da wäre beispielsweise Google Buzz ganz gut. Da kann ich ja Gruppen anlegen und private Einträge machen. Das setzt voraus, dass meine Kunden Buzz haben. Und auch da sehe ich schwarz, denn erstaunlich viele meiner Kollegen haben twitter immer noch nicht verstanden. Oder sind meine Freunde einfach zu alt? Oder bin ich etwa zu alt?</p>
<p>Wenn Sie also zufällig über diesen Eintrag stolpern. Welche Erfahrungen haben Sie denn gemacht, wie kann man die Kommunikation per E-Mail mit Hunderten von cc:s verschlanken, dass alles an einem Platz ist? Ich werde mir natürlich weiter Gedanken machen und weiter ausprobieren. Hin und wieder schreibe ich dann über die Zwischenergebnisse hier in diesem Blog.</p>
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		<title>Jetzt kommt das Bibabuzzegoogle</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift liest sich so: Bi-ba-buzze-Google &#8230; Mit Buzz ist Google kein Durchbruch für das soziale Netzwerken gelungen. Aber: Das Unternehmen will nun nachlegen und Buzz anwendungsfreundlicher machen. Bis dahin bleiben Facebook und Twitter erste Wahl. Ich bin ja immer &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/02/12/jetzt-kommt-das-bibabuzzegoogle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Überschrift liest sich so: Bi-ba-buzze-Google &#8230; Mit Buzz ist Google kein Durchbruch für das soziale Netzwerken gelungen. Aber: Das Unternehmen will nun <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677767,00.html" target="_blank">nachlegen</a> und Buzz anwendungsfreundlicher machen. Bis dahin bleiben Facebook und Twitter erste Wahl.</em></p>
<p><span><span>Ich bin ja immer für neue Anwendungen, Ansätze und Ideen zu haben. Und so versuche ich mir seit ein paar Monaten immer wieder einzureden, dass Googlewave eine klasse Idee wäre, wenn ich doch jemand finden würde, der das auch so sieht und mit mir die Welle reitet. So alleine Googlewaves zu starten ist ja auch langweilig.</span></span></p>
<p>Das hat Google mit Google Buzz ganz anders eingefädelt als sonst: Früher gehörte man als „early adopter&#8221; zum exklusiven Kreis, durfte Freunde einladen. Manche Dienste wie Orkut &#8211; benutzt das jemand? &#8211; haben es nicht richtig geschafft, aber auch Googlemail war zu Beginn nur auf Einladung.</p>
<p>Bei Google Buzz hat Google sofort alle Schleusen aufgemacht, wer ein Gmail-Konto hat, darf mitmachen. Ich habe mir gestern testweise ein neues Gmail-Konto eröffnet und da wurde mir auch sofort Buzz angeboten.<span id="more-199"></span></p>
<p>Nach zwei Tagen „buzzen&#8221; bin ich mir noch nicht sicher, ob Google Buzz tatsächlich der Superkiller für Twitter, Facebook und co. wird. Aber nicht nur das: Je länger ich über Buzz und die anderen sozialen Netzwerke nachdenke, umso weniger Lust habe ich, überhaupt mitmachen. Ja, ich bin mal wieder an dem Punkt. Das war ich schon öfter, ich habe mich schon etwa 5 Mal bei Facebook abgemeldet &#8211; und eben wieder angemeldet.</p>
<p>Jetzt aber meine ersten Eindrücke zu Buzz:</p>
<ul>
<li><span><span>Sind bald wieder Quartalszahlen oder eine Jahreshauptversammlung bei Google? Buzz scheint mir ganz schön hingeworfen zu sein. Auf die Schnelle noch ein soziales Netzwerk bauen. Google hängt da hinterher und hofft auf den alten Microsoft-Effekt: Spät einsteigen, zuerst eins auf die Nase bekommen und dann gehörig aufräumen, das Feld aufrollen. Ob das mit Buzz gelingt? Es ist halt eine eierlegende Wollmilchsau. Eigentlich genau das, was das freundliche Google um die Jahrtausendwende nie sein wollte. Wir konzentrieren uns nur auf unseren Suchmaschine und sonst nichts, hieß es damals. Und jetzt ist Google ein Bauchladen. Ich kann auf mit Buzz die Twitterstreams sehen, Facebook connect sehe ich noch nicht. Dafür lässt sich nicht nur Picasa, sondern auch flickr einbinden. Na gut. </span></span></li>
</ul>
<ul>
<li><span><span>Die Google Profile sind ja wahre Goldgruben für Datensammler. Schön, dass man wählen kann, was privat und was öffentlich gestellt werden darf, aber ich kann mich noch nicht damit anfreunden. Wenn man nun alle Anwendungen in Buzz zusammennimmt, dann kann man aber ganz schön viel herausfinden: Wie ich heiße, wo ich mich bewege, wer mir folgt, was ich schreibe. Und auch wenn man es privat stellt, dann liest Google mit. Dann bekomme ich zielgenaue Werbung in mein Postfach. </span></span></li>
</ul>
<p><span><span><br /> Ich beobachte das mal weiter, meine Begeisterung hält sich aber noch in Grenzen. Stattdessen werde ich die Fastenzeit bis Ostern nutzen, um bei den sozialen Netzen auszusetzen. Wer weiß, vielleicht stellt sich ja heraus, dass das alles eine Zeitverschwendung ist.</span></span></p>
<p>Wichtiger sind letztendlich doch die echten sozialen Netze. Die müssen so engmaschig wie möglich sein. Wer Glück hat, hat eins in der Nachbarschaft. Wie wir: Meine Frau musste kürzlich ins Krankenhaus und als sie zurückkam, brachten uns Freunde ungefragt Suppen, Mittagessen, kümmerten sich um unsere Kinder, um meiner Frau ein wenig die Belastung zu nehmen.</p>
<p>Das war sehr wertvoll und das können mir die sozialen Netze kaum geben, denn da haben wir das natürlich nicht verkündet. Warum auch, das geht dann nur noch den echten Freunden etwas an. Und die trifft man oder mit denen telefoniert man. Ob Twitter, Facebook oder Buzz: Wir bekommen zwar einen Einblick in das Leben unserer Freunde und Bekannten, aber mehr als das ist es ebes nicht. Und das waren jetzt auch etwa 300 Worte zu viel darüber.</p>
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		<title>Statt E-Mail twittern?</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2010/01/19/statt-e-mail-twittern/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 06:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir kennen das ja: Früher waren E-Mails etwas besonderes und wenn wir eine bekamen, dann schrieben wir zurück, manchmal ganz schön lange. Schade, dass ich meine alten E-Mails nicht mehr habe. Jetzt ist es so, dass ich kaum noch lange &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2010/01/19/statt-e-mail-twittern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir kennen das ja: Früher waren E-Mails etwas besonderes und wenn wir eine bekamen, dann schrieben wir zurück, manchmal ganz schön lange. Schade, dass ich meine alten E-Mails nicht mehr habe. Jetzt ist es so, dass ich kaum noch lange E-Mails schreibe. Das liegt einfach darin, dass ich keine Zeit mehr dafür habe.</p>
<p>Meine E-Mails werden also immer kürzer, manchmal schicke ich auch schnelle Betreff-E-Mails. Dann steht nur etwas in der Betreffzeile “Ruf mich bitte mal an&#8221; und dahinter ein (EOM) &#8211; End of message. Das soll dem Empfänger signalisieren, dass da nichts mehr im Inhaltsteil der E-Mail kommt.</p>
<p>Da jetzt anscheinend jeder ein Handy mit facebook oder twitter darauf hat, muss ich meine Strategie anpassen. Bei vielen nützt es nichts mehr E-Malls zu schicken. SMS geht gerade noch, aber worauf sich die meisten sofort melden sind direkte Nachrichten in Facebook oder Twitter. So weit sind wir mittlerweile gekommen. Ich habe zum Beispiel einem Kollegen gestern eine ziemlich dringende E-Mail geschrieben und am nächsten Tag noch immer nichts gehört.</p>
<p>Bei anderen Leuten würde ich mir da keine Sorgen machen, da erwarte ich &#8211; wenn überhaupt &#8211; eine Antwort erst Wochen später. Aber von meinem Gadgetfreund hätte ich das schon erwartet. Vielleicht ist er krank oder unterwegs, was weiß ja nie. Also öffnete ich mein Facebook und sah, dass er fröhlich über private Dinge schrieb und in Twitter das Aussehen eines Tankwarts kommentierte. Jemand, der twittern kann, der kann doch auch auf seine E-Mails reagieren, oder?<span id="more-197"></span></p>
<p>Das ist schon komisch, dachte ich mir, und schickte eine Twitter-Direktnachricht, in der ich in fragte, ob alles okay sei. Jaja, sagte er, er mache gerade ein Experiment: Er ignoriert seine E-Mails und antwortet nur noch auf Direktnachrichten in Facebook und twitter. Das ist ja ein gewagtes Experiment, sagte ich. Denn schließlich bekommt er die meisten Aufträge per E-Mail. Das schien ihn nicht zu stören und außerdem wollte er es nur ein paar Tage durchführen.</p>
<p>Ich glaube ja, dass das nichts wird. Denn die Facebook- und twitter-Freunde sind bestimmt nett, aber wer mich erreichen will, macht das eben per Telefon und per E-Mail. Und es gibt eben noch keine andere Killeranwendung als die E-Mail. Das war schon immer so und das wird sich auch lange nicht ändern. Bei mir ist das übrigens umgekehrt. Wer mir eine Direktnachricht in Facebook oder twitter schickt, muss meistens länger warten. Denn während ich bei E-Mails das Zero-Inbox-Prinzip praktiziere und eigentlich täglich meine E-Mails abarbeite, gilt das für facebook und co. nicht. Es kann passieren, dass ich die Netzwerke tagelang nicht besuche und dann bleiben auch die Nachrichten liegen. Interessanterweise bekomme ich kaum noch SMSe. SMS würde ich noch immer als das dringendste Medium einschätzen. Bekomme ich eine SMS, dann muss es etwas wichtiges sein. Klar, ein Anruf toppt alles. Dann kommt die E-Mail, dann XING, dann Facebook und dann twitter. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich nicht doch noch eine E-Mail von meinem Kumpel bekomme.</p>
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		<title>Das Netz vergisst nichts &#8211; manchmal ist das auch gut</title>
		<link>http://www.reinergaertner.de/blog/2009/12/11/das-netz-vergisst-nichts-manchmal-ist-das-auch-gut/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1998]]></category>
		<category><![CDATA[archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorhin habe ich nach einer Anleitung in spiegel.de alle Google-Spuren gelöscht. Ich bin halt immer noch &#8220;old school&#8221; und würde deswegen meine Daten im Netz so gut wie möglich kontrollieren. Das ist aber nicht so einfach und oft falle ich &#8230; <a href="http://www.reinergaertner.de/blog/2009/12/11/das-netz-vergisst-nichts-manchmal-ist-das-auch-gut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhin habe ich nach einer Anleitung in spiegel.de alle Google-Spuren gelöscht. Ich bin halt immer noch &#8220;old school&#8221; und würde deswegen meine Daten im Netz so gut wie möglich kontrollieren. Das ist aber nicht so einfach und oft falle ich auch wieder um. So habe ich mich mittlerweile schon 3 Mal bei Facebook abgemeldet, um mich daraufhin gleich wieder anzumelden, weil sich Freunde von mir beschwert hatten.</p>
<p>Dabei ist es doch ganz einfach: Diese Site wird es wohl immer geben, hier gibt es ja auch eine Kontaktmöglichkeit. Und wenn ich hier genügend interessante Sachen schreibe, dann werden sich der Tierschützer und der Fotograf mit demselben Namen schon nicht in der Trefferliste überholen.  Das Netz vergisst nichts. Manchmal ist das aber auch nicht so schlecht. Denn ich wollte schon seit einer Weile mal nach längst verschollen geglaubte Texte fahnden, die ich vor über 11 Jahren &#8211; damals gab es ja offiziell noch gar keine blogs &#8211; ins Netz stellte. Die Idee: Ich wollte jeden Tag eine Geschichte aus meinem Leben in San Fran erzählen, Menschen vorstellen und beschreiben, was sie antreibt. Für mich war das damals nur eine Tonprobe, aber es machte Spaß.</p>
<p>Ich dachte schon, dass die Texte für immer verloren wären, doch zumindest die Texte, die ich damals auch online stellte, leben doch noch weiter. Das Netz vergisst eben nichts.  Und hier ist der <a href="http://web.archive.org/web/19991007002037/http://project365.com/">Link</a> zu meinem project365.com. Schön visionär, wie das eben so war. Das war 1998. Was haben sie da gemacht? Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern, wie die Site entstand. Ich lernte einen verrückten Deutschen kennen, der mir die Site &#8211; alles handgecoded &#8211; über Nacht strickte, weil er schon auf Kisten saß und zurück nach München wollte. Er hat mir dann auch noch Visitenkarten gedruckt, auf denen eine amerikanische Flagge mit Euro-Sternen abgebildet war. Als Titel hatte ich mir &#8220;German Trendscout&#8221; überlegt. Sie werden lachen, aber das war vor 11 Jahren, was haben Sie da gemacht, was waren Ihre Träume?</p>
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