Cloud-Storage: Dropbox, Insync, iCloud – immer mal aufräumen

Langsam wird meine dropbox zu kein und ich überlege, ob ich upgraden sollte. Wahrscheinlich werde ich aber eher meine dropbox ausmisten (Dateien löschen oder in Devonthink ablegen). Denn ich habe nur aktive Dokumente in der dropbox, der Rest lagert auf Backups, die auf zwei Festplatten verteilt sind.

Gestern habe ich mal wieder insync ausprobiert: Mit insync kann ich den Google Docs-Speicherplatz nutzen. Ein 1GB ist kostenlos, meine Google Docs werden dafür auch mit meiner Festplatte synchronisiert. Mittlerweile bin ich aber von Google Docs abgekommen, weil ich vielen speziellen MS Word-Templates arbeiten muss, mit denen Google Docs einfach nicht umgehen kann. Natürlich habe ich trotzdem insync installiert und es funktioniert wirklich gut. Zumal der Speicherplatz viel günstiger ist (den kauft man bei Google – z.B. 20GB für 5 Dollar im Jahr). Da lohnt es sich, ein paar unkritische Sachen auszulagern.

Dann habe ich mir mal angeschaut, wer eigentlich hinter insync steckt. Auf der insync-Seite werden ein paar Milchgesichter aufgelistet, niemand von Google. Die sitzen in Singapur und Philippinen. Da frage ich mich natürlich, wie die ihr Geld verdienen? Die app kostest nichts und Google streicht das Geld für die Speichererweiterung ein. Positioniert sich insync als Aufkaufobjekt für Google oder rennen die irgendwann mal mit meinen Daten in insync weg (denn ich habe ja zugestimmt, dass insync Zugriff auf meine Google-Daten hat)? Irgendwie ist das schon ein wenig bedenklich und man sollte vielleicht wirklich nicht wichtige Sachen in die Cloud packen. Bei Apples iCloud mache ich mir momentan weniger Gedanken, aber ich synchronisiere damit ja auch “nur“ die Kontakte von einem mac zum anderen und schreibe zunehmend in den ical rein (mit timelog und mehreren macs funktioniert das prima). Der Rest bleibt bei mir. Und in Zukunft werde ich noch mehr bei mir behalten als jemals zuvor. Cloud storage ist schon praktisch, aber Sie sollten sich genau überlegen, wofür Sie das brauchen.

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